Thursday, March 15, 2012

Josefine Mutzenbacher, by Felix Salten - Full Text (Part 2)

Zweites Kapitel

Ich war jetzt braver als je vorher in der Schule, und fleißiger. Meine Mutter war schon zwei Monate tot, und ich hatte ein keusches Leben geführt. Weder einen Schwanz noch eine Schwanzspitze hatte ich die ganze Zeit gesehen, und wenn mich meine Muschel kitzelte und ich wider Willen ans Vögeln denken mußte, hatte ich doch der Versuchung widerstanden, das Verlangen, das mir zwischen den Füßen brannte, mit eigenen Fingern zu trösten. Da wurde für unsere Klasse und für die ganze übrige beichtpflichtige Schule wieder eine Beichte angesetzt. Ich wollte mich diesmal von der Sünde der Unkeuschheit reinigen und beschloß, alles zu beichten. Auch für die Todsünde, die ich begangen hatte, indem ich meine Vergehungen bei allen früheren Beichten verschwiegen, wollte ich diesmal Vergebung erbitten.

Bisher hatte ich, sooft ich bei unserem jungen Katecheten zur Beichte war, immer nein gesagt, wenn er mich am Schluß meines Bekenntnisses fragte: »Hast du Unkeuschheit getrieben?«

Es war ein schwarzhaariger, langer und bleicher junger Mann und besaß eine strenge Miene, vor der ich mich ebenso sehr fürchtete, wie vor seiner mächtigen Nase. Diesmal aber wollte ich aufrichtig alles gestehen.

Die Kirche war voll Kinder, und es wurde an drei Beichtstühlen gebeichtet. Ich kam zu einem ältlichen fetten Kooperator, mit einem großen runden Gesicht. Ich kannte ihn nur vom Sehen, und er schien mir nachsichtig zu sein, weil er immer so freundliche Mienen machte.

Zuerst beichtete ich meine kleinen Sünden. Doch er unterbrach mich mit der Frage: »Hast vielleicht gar Unkeuschheit getrieben?«

Zitternd sprach ich: »Ja …«

Er legte seine harten Wangen dicht an das Gitter und fragte: »Mit wem …?«

»Mit dem Franzl …«

»Wer ist das?«

»Mein Bruder …«

»Dein Bruder …? So! So! Und vielleicht noch mit wem?«

»Ja …«

»Also …?«

»Mit dem Herrn Horak …«

»Wer ist das?«

»Der Bierversilberer in unserm Haus.«

»Mit wem noch …?« Seine Stimme bebte.

Ich mußte das ganze Namensregister herzählen.

Er rührte sich nicht, als ich fertig war. Nach einer Pause fragte er: »Wie hast du Unkeuschheit getrieben …?«

Ich wußte nicht, was ich antworten sollte. Da herrschte er mich an: »Also wie habt ihr's denn gemacht?«

»Mit …, na …«, ich stotterte, »mit dem, was ich zwischen den Füßen …«

Er schüttelte den Kopf: »Habt ihr gevögelt …?«

Mir kam das Wort aus seinem Munde merkwürdig vor, aber ich sagte: »Ja …«

»Und hast du's auch in den Mund genommen …?«

»Ja.«

»Und hast du dir's auch in den Arsch stecken lassen?«

»Ja.«

Er schnaufte und seufzte und sagte: »Ach Gott, ach Gott, mein Kind …, Todsünden …, Todsünden …«

Ich war ganz weg vor Angst. Er aber meinte: »Da muß ich alles wissen, hörst du? Alles!« Nach einer Weile fuhr er fort. »Das wird aber eine lange Beichte werden …, und die andern Kinder warten …, bleibt nix übrig, als daß du extra beichten kommst, verstehst?«

»Ja, Hochwürden …«, stammelte ich.

»Gleich Nachmittag, so um zwei …, kommst zu mir …«

Ich verließ verzweifelt den Beichtstuhl. »Bis dahin«, sagte mir der Kooperator Mayer noch zum Schluß, »bis dahin erinner dich an alles. Denn wenn du nicht alles beichten wirst, hilft dir die Absolution nicht …«

Ich schlich beklommenen Herzens nach Hause, setzte mich nieder und dachte krampfhaft nach und ließ mir alles, was ich getan hatte, wieder einfallen. Vor der Beichte im Zimmer des Kooperators hatte ich eine große Angst und fürchtete mich vor der Buße, die er mir auferlegen werde. Als es aber Zeit war und ich gehen mußte, fragte mich mein Bruder Lorenz, wohin ich in dem schönen Kleid wolle, und da sagte ich stolz: »Zum Herrn Kooperator Mayer muß ich …, er hat mir's geschafft, daß ich hinkommen soll.« Lorenz sah mich mit einem sonderbaren Blick an, und ich ging.

Es war Sommer, aber im großen Pfarrhaus umfing mich eine heilige Kühle und eine Stille, die mir Ehrfurcht einflößte. Ich las an den Türen die Namensschilder und klopfte an die Türe, auf der »Kooperator Mayer« stand. Er öffnete mir selbst. Er war in Hemdärmeln, und seine schwarze Weste war aufgeknöpft, so daß sein ungeheurer Bauch hervorquoll.

Jetzt, da ich ihn außerhalb des Beichtstuhles zum erstenmale wiedersah, und sein dickes, rotes Pfaffengesicht mir Respekt erregte und mir außerdem einfiel, daß er von mir das viele wußte, trieb mir die Beschämung und die Angst das Blut ins Gesicht.

»Gelobt sei Jesus Christus …«

»In Ewigkeit …«, antwortete er. »Da bist du ja …«

Ich küßte seine fleischige, warme Hand, und er versperrte die Tür. Wir traten durch ein kleines dunkles Vorgelaß in sein Zimmer. Es ging auf den Friedhof. Die Fenster standen offen und die grünen Baumwipfel versperrten jede Aussicht. Das Zimmer war breit und ganz weiß gestrichen. Ein großes Kruzifix hing schwarz an der einen Wand, davor stand ein Betschemel. An der anderen Wand stand ein Eisenbett, eine gesteppte Decke war darüber gebreitet. Ein breiter Schreibtisch nahm die Mitte ein, mit einem riesigen, schwarzledernen Armsessel.

Der Kooperator zog seine Soutane an und knöpfte sich zu.

»Komm«, sagte er.

Wir traten an das Betpult, knieten nebeneinander nieder und sprachen ein Vaterunser.

Dann führte er mich an der Hand zum Großvaterstuhl, setzte sich hinein, und ich stand vor ihm gegen die Schreibtischkante fest angelehnt.

»Na«, sagte er, »also ich höre …« Ich schwieg aber und wußte nicht wie anfangen vor Verwirrung.

»Also erzähl …«

Ich schwieg noch immer und schaute zu Boden.

»Hör du!« begann er, faßte mich unterm Kinn und zwang mich, ihm in die Augen zu schauen. »Du weißt, daß du schon gesündigt hast …, Unkeuschheit …, eine Todsünde …, verstehst du …, und mit deinem eigenen Bruder …, Blutschande …«

Ich hörte das Wort zum erstenmal, und ohne es zu verstehen, erbebte ich.

Er fuhr fort: »… Wer weiß …, vielleicht bist du ganz verdammt und hast dein Seelenheil schon verwirkt für immer …, wenn ich deine Seele noch retten soll, muß ich alles wissen, ganz genau …, und du mußt es mit Bußfertigkeit erzählen.«

Er sprach mit leiser, stockender Stimme, und das machte einen solchen Eindruck auf mich, daß ich zu weinen anfing.

»Wein nicht«, herrschte er mich an.

Ich schluchzte.

Er wurde milder: »Na, wein nicht, Kinderl. Vielleicht wird alles gut …, erzähl nur.«

Ich wischte mir die Tränen ab, vermochte aber nichts zu sagen.

»Ja, ja«, hub er an, »die Versuchung ist groß …, und du hast vielleicht gar nicht gewußt, daß das so eine Sünde ist, was …? Gewiß …, du bist ja noch ein Kind …, du hast nichts gewußt …, nicht wahr?«

Ich faßte Mut: »Nein, nichts hab' ich gewußt …«

»Na«, sprach er, »das ist schon besser …, bist du nicht dem eigenen Drang gefolgt …, sondern verführt worden …, zum Beispiel …?«

Ich erinnerte mich sofort an das erste »Vater- und Mutterspiel« und beteuerte lebhaft: »Ja, Hochwürden …, verleitet bin ich worden …«

»Hab' mir's gleich gedacht …«, nickte er mild, »wenn man das da so sichtbar trägt …, das lockt die Versucher an.«

Er legte seine Hand leicht auf meine Brust, die schon spitz und hoch unter meiner Bluse hervorstach. Ich spürte die Wärme, die von ihm ausging, und es beruhigte mich, aber mir fiel nichts Arges dabei ein.

»Das ist ein Werk des Satans«, fuhr er fort, »daß er einem Kind schon die Brüste eines Weibes gibt …«, dabei nahm er meine andere Brust in die zweite Hand und hielt nun beide.

»Aber die Duteln müssen die Weiber verstecken«, sprach er weiter, »sie müssen sie unsichtbar machen und schnüren, um die Männer nicht zu reizen. Diese Duteln sind Werkzeuge der Wollust … Gott hat sie dem Weibe verliehen, damit sie ihre Kinder säugen, aber der Teufel hat ein Spielzeug für die Unkeuschen daraus gemacht, und man muß sie verstecken.«

Ich fand nichts dabei, daß er das tat, sondern hörte ihm voll Spannung und Erbauung zu.

»Also, wie ist das gewesen«, fragte er wieder.

Aber wieder war es mir nicht möglich davon zu reden.

»Gut …«, meinte er milde, nachdem er eine Weile gewartet hatte, daß ich spreche: »Gut …, ich sehe …, dein Herz ist rein …, und du trägst Scham, von diesen Dingen zu sprechen.«

»Ja …, Hochwürden …«, stammelte ich begeistert.

»Also …«, flüsterte er, »ich werde dich fragen, und du wirst antworten oder besser, wenn du nicht sprechen kannst, wirst du mir durch Gebärden zeigen, was du verbrochen hast! Ja?«

»Ich will's, Hochwürden«, versprach ich dankbar, nahm seine Hand von meiner Brust und küßte sie inbrünstig.

»Ich muß«, erläuterte er weiter, »alle Grade und Arten der Unkeuschheit kennen, die du begangen hast. Also beginne. Hast du den Schweif in den Mund genommen …?«

Ich nickte.

»Oft …?«

Ich nickte wieder.

»Und was hast du mit ihm gemacht … der Reihe nach …?«

Ich schaute ihn ratlos an.

»Hast du mit der Hand gespielt damit?«

Ich nickte wieder.

»Wie hast du gespielt …?«

Ich stand da, ohne zu wissen, was ich sagen oder tun sollte.

»Zeig mir genau«, flüsterte er, »wie du's gemacht hast …«

Meine Ratlosigkeit stieg auf ihren Gipfel.

Er lächelte salbungsvoll: »Nimm nur meinen Schweif …«, sagte er, »an dem geweihten Priester ist alles rein …, nichts an ihm ist Sünde …, und nichts an ihm ist sündig.«

Ich war sehr erschrocken und rührte mich nicht.

Er faßte mich bei der Hand und flüsterte weiter: »Nimm nur mein Glied und zeige mir alle deine Sünden. Ich leihe dir meinen Leib, damit du vor meinem Angesicht beichtest und dich reinigest.« Und damit führte er mich an sein Hosentürl.

Ich mußte tief unter seinen Bauch greifen und zitterte vor Ehrerbietung dabei. Er knöpfte sich auf, und ein dicker kurzer Schwanz stand aufrecht und steif unter der schwarzen Mauer seiner Hose.

»Wie hast du mit ihm gespielt?« fragte er.

Ich war furchtbar verlegen. Aber ich faßte, wenn auch zaghaft, die Nudel, zu der er mich führte, umschloß sie mit der Hand und fuhr zwei-, dreimal schüchtern auf und nieder.

Er machte ein ernstes Gesicht und forschte weiter: »Das war alles? Verheimliche mir jetzt nichts …, ich sag' es dir …«

Ich fuhr noch ein paarmal hin und her.

»Was hast du noch damit getan?«

Ich erinnerte mich an den Griff Klementinens, faßte ihn mit Daumen und Mittelfinger unter der Eichel und tupfte mit dem Zeigefinger die Vorhaut herab.

Er lehnte sich im Großvaterstuhl zurück. »Was hast du noch an verruchten Künsten geübt?«

Ich scheute mich, mehr zu tun, ließ ihn beim Schwanz los und lispelte: »… In den Mund …, hab' ich's genommen …«

»Wie …?« Er atmete heftig, »… wie hast du das getan …?«

Zweifelnd blickte ich ihn an. Aber er schaute voll Ernst und Würde auf mich und meinte: »Bist du bereit? Oder willst du mir undankbar sein, für die Gnade, die ich dir erweise. Wisse denn, du bist von aller Sünde schon halb gereinigt, wenn du mich so berührst wie deine Buhlen …«

Das leuchtete mir außerordentlich ein, und ich pries mich glücklich, daß ich so von Sünden kommen dürfe.

Wie er also nochmals fragte: »Was hast du noch damit getan«, kniete ich ungesäumt nieder und nahm vorsichtig seinen Schwanz in den Mund.

»Nur das Spitzel …«, fragte er.

Augenblicklich stieß ich mir den Storchenschaft tiefer in den Rachen.

»Und sonst nichts …?« tönte die Stimme von oben.

Ich fuhr mit den Lippen auf und ab, suzelte und sog an diesem Speer und kitzelte mit der Zunge daran herum, und eine heftige Erregung erfaßte mich. Aber ich wußte damals nicht, ob es mehr Angst, Bußfertigkeit oder Geilheit war.

Ich hörte, wie der Kooperator stöhnte: »Ach …, ach …, so was …, so eine Sünderin …, ach …, ach …«, und ich bedauerte ihn so sehr, daß ich nachließ, ihm diese Qual nicht länger zu bereiten, sondern aufhörte. Ich ließ seinen Schwanz aus meinem Mund gleiten, trocknete ihn, der in meiner Hand zuckte, mit dem Taschentuch sorgsam ab und stand auf.

Der Kooperator war blaurot im Gesicht und haschte mit der Hand nach mir.

»Und was noch …, was hast du mit den Schwänzen, so du gehabt hast …, noch getan …«

»Unkeuschheit getrieben, Hochwürden«, flüsterte ich.

»Das weiß ich …«, flüsterte er, nach Atem ringend, »du hast mir jetzt drei Arten davon gezeigt …, hast dich von drei Arten gereinigt, … du hast aber noch mehr mit einem Schwanz getan …, willst du jetzt leugnen …«

»Nein, Hochwürden …«

»Also, was war's, was du getan hast …?«

»Gevögelt habe ich, Hochwürden …«

»Wie gevögelt …«

»Na …, gevögelt«, wiederholte ich.

»Damit weiß ich gar nichts«, brauste er auf, »du mußt mir zeigen, wie du's gemacht hast …«

Ich war wieder ratlos. Meine Röcke aufzuheben und mich selbst mit seinem Schweif zu vögeln, traute ich mich doch nicht.

»Soll ich dir's vielleicht zeigen, wie du's gemacht hast …«, fragte er. »Soll ich dich selber fragen?«

»Ja …«

Ich war jetzt selbst begierig, daß alles geschehen möge und war froh zugleich, denn mit ihm schien es ja keine Sünde, sondern ein Mittel, die Sünde abzubüßen. Und da ich so lange schon keinen Schwanz im Mund oder sonstwo gehabt hatte, war mir bei diesem Schlecken doch der Wunsch erwacht, diesen Pfeil auch in das Zentrum gestoßen zu kriegen.

Der Kooperator stand auf und führte mich zum Bett.

»Wie hast du's gemacht …?«

Ich sagte: »Hochwürden wissen schon …«

»Nichts weiß ich«, fiel er ein, »… du mußt mir alles sagen. Hast du dich niedergelegt, oder bist du oben gelegen …?«

»Einmal so und dann wieder so …, Hochwürden …«

»Also wie bist du unten gelegen …?«

Ich legte mich, wie ich stand, quer mit dem Rücken über das Bett. Meine Beine hingen über den Rand herab.

»So bist du gelegen …?«

»Ja.«

»Da wirst du aber wohl schwerlich was angestellt haben …«, meinte er, »da kann dir ja der böse Versucher nicht an den Leib …, was hast du dann noch gemacht …, oder hat er dir die Röcke aufgehoben …?«

»Ja.«

»So vielleicht …?« Er streifte mit einem Ruck meine Kleider in die Höhe, so daß meine nackten Schenkel und die blondbraune, frischbehaarte Grotte freilagen.

»War es so …«, fragte er.

»Ja …, Hochwürden«, gab ich liegend zur Antwort.

Er schob meine Knie auseinander: »Und so …?«

»Ja.«

Er trat zwischen meine Beine und sein dicker Bauch lag auf dem meinigen, obwohl der Herr Kooperator stand.

»Und ist der Schweif so zu dir hineingekommen, um dir fleischliche Lüste zu bereiten …?«

Stehend schob er mir seine geweihte Kerze, die ganz warm war, an die Öffnung. Ich mußte, als ich das verspürte, ihm entgegenstoßen. Langsam, sehr langsam drang er ein. Der Kooperator, dessen Gesicht ich nicht sah, keuchte laut. Ich hielt mit meiner Muschel seinen Stiel umklammert, der ziemlich weit eingedrungen war. Jetzt wollte ich auch gevögelt sein. Da es keine Sünde war, erst recht. Ich lag da mit einem Gefühl, in das sich Staunen, Wollust, Freude und Lachlust mengten und in dem meine Befangenheit sich endlich löste. Ich fing an zu begreifen, daß der Herr Kooperator eine Komödie spielte, und es einfach darauf abgesehen hatte, mich zu pudern. Aber ich war entschlossen, diese Komödie mitzumachen, mir nichts merken zu lassen, und im übrigen glaubte ich doch daran, daß der Herr Kooperator die Macht habe, mich von meinen Sünden zu absolvieren. Wie er nun so mit seinem Pfahl in meinem Fleische steckte, und nicht hin- noch herfahren wollte, sondern nur schnaufte, begann ich mit dem Popo auf- und niederzuhüpfen, wodurch sein Keuchen sich nur vermehrte.

»Hochwürden …«, flüsterte ich.

»Was denn …?« fragte er schnaubend.

»So ist's nicht gewesen«, sagte ich leise.

»Wie denn …?«

»Hin und her, aus und ein ist er mir gefahren.«

Er begann vorsichtig, aber kräftig und rasch zu stoßen. »So vielleicht?«

»Ach …«, rief ich, von Wollustschauder durchzuckt, »ach …, ja …, so …, nur …, schneller …, Hochwürden …, schneller …«

»Brav, mein Kind …, brav …«, keuchte er, »so …, sag mir alles, wie es war …, sprich nur …« Er konnte nicht weiter reden, so stürmisch flog sein Atem und so heftig remmelte er.

Ich ließ mich nicht weiter aufmuntern: »Ach …, ach …, so war's …, so ist's gut …, so ist's gut …, besser …, Hochwürden …, spritzen Sie …, spritzen Sie …, mir kommt's …, mir kommt's …, ich kann nichts dafür …, aber …, Hochwürden …, der Schwanz ist so gut …, so viel gut ist das, was Hochwürden tun …«

Er stützte seine Hände auf und war über mich gebeugt, so weit es sein fetter Bauch gestattete. Sein dunkles breites Gesicht war blau angelaufen. Er sah mich mit Augen an wie ein abgestochenes Kalb, remmelte wie ein Ziegenbock und flüsterte: »Nimm nur den Gnadenhammer …, so …, so …, das schadet dir nicht …, nimm nur Mäderl …, spritzen soll ich …, das willst du auch …? Also gut, ich werde spritzen …, werde dich salben …«

»Hochwürden«, fiel ich ihm ins Wort, »Hochwürden, ich hab' auch mit der Brust dabei gesündigt.«

»Wieso …?« Er glotzte mich fragend an.

»Weil …, ach …, ach …, mir kommt's schon wieder …, weil ich mir beim Vögeln hab' immer die Duteln streicheln und küssen und absuzeln lassen.« Ich sagte das, damit er es tue, denn ich fühlte den Wunsch, meine Brüste gepreßt und gestreichelt zu bekommen.

Aber seine Fettleibigkeit hinderte ihn, auch meine Brüste zu bedienen. Mit den Händen mußte er sich auf dem Bett stützen, und mit dem Kopf erreichte er mich überhaupt nicht.

»Das kommt …, später …, später …, will ich deine Duterln hernehmen«, sagte er stoßend. »Laß mich zuerst nur spritzen …, ach …, ach …, beweg dich nur, Muzerl, das ist mir angenehm …, reib nur dein Fotzerl, dein süßes hin und her …, ach du kannst es gut …, sehr gut kannst du's …, laß mich nur ausspritzen, dann werd' ich deine schönen kleinen Duteln schon noch hernehmen …, so …, mir kommt's …, heiliger Gott …, das ist süß …« Und indem er so stammelte, platzte ihm der Same los, und ein solcher Strom flutete aus ihm zu mir herüber, daß es bei seinen letzten Stößen laut quatschte.

Als er fertig war, sagte er mit Würde: »Du hast gehört meine Tochter, was ich gesprochen habe … Siehe, ich habe die Reden des Erzfeindes und des Verführers nachgeahmt, in deinem Interesse …, damit auch die unflätigen Worte, die du in buhlerischer Umarmung vernommen hast, ihre böse Gewalt über dich verlieren.«

Ich saß auf dem Bettrand und wischte mit meinem Sacktuch die Überschwemmung fort, die der Kooperator zwischen meinen Beinen angerichtet hatte. Und ich merkte sehr wohl, wie er jetzt mir vorlügen wollte. Aber ich sagte nichts. Gevögelt war eben gevögelt, der Kooperator war für mich jetzt wie der Herr Horak oder der Herr Ekhard. Nur interessierte er mich doch mehr, weil er ja viel feiner war als diese und weil ich bei alledem sehr viel Respekt vor ihm hatte. Und dann auch, weil ich ja auch gern zu ihm hielt, da er für mich den Vorzug hatte, mich doppelt zu erfreuen, erstens durch seinen Gnadenhammer und zweitens durch seinen Sündenablaß, an den ich noch immer glaubte.

Er hatte sich wieder in den Großvaterstuhl gesetzt und rief mich.

»Komm jetzt«, sagte er noch schnaufend, »jetzt werde ich dir nach deinem Willen die Duteln behandeln.« Er knöpfte mir das Kleid auf und nahm meine runden kleinen Brüste heraus. Sie standen wie zwei Elfenbeinkugeln von mir ab und trugen die Warzen, als läge auf dem Elfenbein je eine Himbeere. Der Kooperator mochte ein Freund von so frischem Obst sein, denn er nahm in aller Eile eine Himbeere nach der andern in den Mund und sutzelte sie ab, daß sie davon nur noch glänzender wurden, wie manche Obstverkäufer in Capri ihre Erdbeeren mit der Zunge ablecken, um ihnen durch den Speichel einen appetitlichen Glanz zu verleihen.

Als er das mit vielem Grunzen und Schnaufen eine hübsche Weile so getrieben hatte, sagte er: »Ist es so recht …?«

»Ja«, antwortete ich, »so ist's recht …«

»Na, und bist denn du ganz faul gewesen wenn dir an der Brust gespielt wurde?« fragte er weiter, indem er meine Gspaßlaberln auf und ab hupfen ließ. »Hast denn du gar nichts dabei getan? Hast du nicht mit der Nudel gespielt?«

Nun wußte ich, was er wollte und begann, sein Gehänge zu traktieren. Es war aber schlaff geworden und erhob sich nicht mehr.

»Setz dich herauf …«, befahl er mir.

Ich setzte mich vor ihm auf den Schreibtisch, so daß meine Füße auf den Knien sich stützten.

»Jetzt«, sagte er, »jetzt kommt das beste, die Hauptsache …«

Ich wußte nicht was er meinte und sah ihn lächelnd an.

»Ja, meine Tochter«, fuhr er stöhnend fort, »jetzt will ich selbst dich reinigen und alles austilgen, was deinen Schoß befleckt.«

Damit nahm er meine Kleider hoch, daß ich wieder ganz entblößt war. Er legte sich meine Schenkel über seine Schultern, hatte seinen Kopf zwischen meinen Beinen, und ich mußte mich mit den Ellbogen auf die Schreibtischplatte stützen, damit ich nicht rücklings auf den harten Tisch zu liegen kam.

Er hatte seinen Mund meiner Spalte genähert, und sein heißer Atem bestrich mich dort. Ich wußte nicht, was er wollte, aber ich hoffte auf etwas Angenehmes.

Wie ward mir, als ich seine dicken heißen Lippen auf meinen Schamlippen spürte, als er mit seiner weichen, heißen Zunge einmal von unten her bis oben hin meine Spalte auswischte. Ein nie gekanntes Gefühl ließ mich erbeben. Diese Wonne hatte ich noch nicht gespürt. Bisher ließen sich die Männer immer von meinem Mund bedienen, aber dieser wackere Priester war der erste, der mir auch seine Zunge lieh.

Ich zuckte mit den Hinterbacken und zog meine Männerfalle zusammen, als gelte es einen neuen Stößer einzufangen.

Er hob den Kopf und fragte mich: »Ist dir das angenehm …?«

Vor Begierde zitternd und nach mehr verlangend sagte ich rasch: »Ja, Hochwürden.« Er fuhr wieder mit der Zunge über mein Loch und über meinen Wollustweiser hin, so zart, daß die Wonne peinigend und beglückend war. Dann fragte er wieder: »Hat dir das schon einer gemacht …?«

»Nein«, sagte ich und hob den Popo, daß meine Muschel wie ein dargereichter Becher an die Lippen gesetzt wurde.

»Das reinigt dich«, sagte er, »das nimmt alles von dir ab …«

Ich faßte mit einer Hand keck seinen Kopf, erwischte ihn bei der Tonsur und duckte ihn herunter, damit er von seinem Mund einen besseren Gebrauch mache als reden.

Er fing nun an, zuerst meinen Kitzler zu bearbeiten. Mir war, als säße alles, was Empfindung war, plötzlich dort unten, mein Mund, meine Brustwarzen, das Innerste meiner Fut. Wo seine Zungenspitze mich berührte, schien mir Elektrizität in den ganzen Körper einzuschießen. Ich verlor den Atem, das Zimmer drehte sich mit mir, und ich schloß die Augen.

Da ließ er plötzlich ab davon, glitschte tiefer und fuhr mir mit der Zunge in die Einfahrt. Ich tanzte mit dem Popo einen Czardas auf dem Schreibtisch. Denn was war das Vögeln gegen diesen Reiz? Ich fuhr ihm, indem ich mit dem Arsch auf- und absauste, mit meiner Spalte über das ganze Gesicht. Ich fühlte seine Zunge bald tief in mich eindringen, bald auf dem Kitzler zitternde Wirbel schlagen, bald seine Lippen an meiner ganzen Geschichte saugen. Es kam mir, daß ich glaubte, mein Inneres werde ausgeleert. Was mir da geschah, war besser noch als das beste Vögeln, und doch hatte ich dabei nur einen Gedanken, den Gedanken an einen riesigen Schweif, der mir vorschwebte, den ich mir wünschte, und der in mich hineinfahren sollte bis zum Magen.

»Es kommt mir …, immerfort kommt's mir«, rief ich aus, »ach, das ist wie im Himmel, Hochwürden …, so gut ist mir's noch nie gewesen …, bitte …, vögel mich, Hochwürden …, gib mir deinen Schweif …, vögel mich …, nein, bleib …, so …, so …, ach ich schrei …, ich schrei …«

Ich fühlte mich plötzlich umgeworfen, lag mit dem Kopf auf dem Tintenfaß. Hochwürden aber hatte sich erhoben. Sein Gesicht tauchte blau angelaufen mit Schaum vor dem Mund vor mir auf.

»Komm«, schnaufte er mir zu, »setz dich auf mich …, dann kannst du den Schweif noch einmal haben.«

Er lag dann in seinem Großvaterstuhl weit zurückgelehnt. Ich hielt mich an beiden Armlehnen fest und ritt auf der Spitze seiner Lanze, denn mehr kam unter seinem dicken Bauch nicht zum Vorschein. Damit ich aber nicht herunterfalle, hatte er meine beiden Brüste mit seinen Fäusten umklammert, und so ließen wir die zweite Nummer abschnurren, die uns allen beiden mächtig viel Vergnügen bereitete.

Dann ließ er mich von seinem Knie herabgleiten und reichte mir ein Handtuch. Wie ich mich abwischen wollte meinte er: »Wart, Mauserl, du wirst brunzen wollen …«, und er brachte mir selbst einen riesigen blauen Nachttopf herbei. Ich ließ mein Wasser da hinein, und all das heilige Öl, mit dem mich der Kooperator so reichlich gesalbt hatte.

Er stand dabei und knöpfelte seine Hose zu. Dann machte ich mich zurecht, und als ich mein Kleid wieder geschlossen hatte, nicht ohne, daß der Kooperator vorher von meinen Brüsten tätschelnd Abschied nahm, wartete ich der weiteren Dinge.

Aber es kam nichts. Der Kooperator sagte: »Geh jetzt, meine Tochter, ich werde heute für dich beten, und morgen kommst du in der Früh zu mir in die Kirche beichten …«

Ich küßte ihm die Hand und ging. Wie er mir das Vorgemach aufschließen wollte, klopfte es draußen.

Er öffnete und eine Schulkameradin von mir stand draußen: »Ich hab' heut keine Zeit mehr«, sagte ihr Hochwürden ziemlich unwirsch. »Komm vielleicht morgen nachmittag …«

Damit schob er auch mich hinaus und schloß hinter uns zu.

Wir zwei Mädchen gingen nun zusammen fort und sprachen natürlich miteinander. Sie hieß Melanie und war die Tochter eines Gastwirts, und obwohl sie auch nur dreizehn Jahre alt war, sah sie doch aus, als ob sie selbst schon eine kleine Gastwirtin sei. Sie war sehr dick, so dick, daß sie beim Gehen die Beine breit auseinandersetzte. Sie hatte einen großen, breiten Popo und so volle Brüste, daß sie weit von ihr abstanden und sie hinderten, ihren Nabel zu sehen.

Wie wir die Treppe heruntergingen fragte sie mich: »Was hast du denn beim hochwürdigen Herrn gemacht …?«

»Was hast denn du bei ihm wollen …?« gab ich zurück.

»Ich kann mir schon denken«, meinte sie, »was es war …«

»Na, was soll's gewesen sein …?«

»Gewiß eine Unkeuschheits-Beicht …!«

Ich mußte lachen.

»Warst schon oft bei ihm?« fragte sie.

»Heut zum erstenmal …, und du?«

»Ach ich …«, sie lächelte, »ich war vielleicht schon zwanzigmal oben …, und die Ferdinger und die Großbauer und die Huser und die Schurdl auch …«

Sie nannte lauter Namen von Schulkameradinnen.

Ich war sehr erstaunt.

Melanie aber fuhr weiter: »Hat er dir's auch mit dem Mund gemacht …?«

»Dir …?« fragte ich vorsichtig.

»Natürlich«, sagte sie schnell. »Er macht mir's immer mit dem Mund …, einer jeden macht er's so …, das ist wegen der Reinigung …, und gut ist das …, nicht wahr …?«

»Ja«, gestand ich, »sehr gut.«

»Hat's dir schon einer mit dem Mund gemacht …?« wollte sie wissen.

»Nein«, sagte ich, »das war heut zum erstenmal …«

Sie prahlte: »Mir macht's immer unser Zahlkellner …, sooft ich will …, ich brauch' nur in die Burschenkammer gehen …«

»Und die andern Burschen …?« meinte ich.

»Ah, es kommt niemand herein, wenn wir drin sind …, die wissen schon …«

»Was?« fragte ich perplex, »die wissen das?«

»Natürlich«, erwiderte sie gleichmütig, »die pudern mich ja auch, wenn ich will.«

Sie erzählte mir: »Wir haben einen Zahlkellner, einen Piccolo und einen Schankburschen und dann den Kutscher, die schlafen alle in der Burschenkammer. Und vor zwei Jahren, da bin ich mit dem Kutscher Johann einmal nach Simmering gefahren. Na, und es war schon finster, und wie wir übers Feld kommen, da hab ich auf einmal seine Hand auf meinen Duteln gespürt. Ich hab' schon damals so große Duteln gehabt wie du heute. »Johann«, sag' ich zu ihm, »was machen S' denn?«

Er gibt mir keine Antwort und laßt das Pferd stehen, und fahrt mir in die Kleider, so daß er die nackte Brust gehabt hat. »Johann«, sag' ich ihm, »was machen S' denn?« Da hebt er mir die Röcke auf und griff mir an die Fut. »Was wollen S' denn, Johann?« sag' ich zu ihm, aber ich hab' ganz gut gewußt, was er will. Die Ferdinger hat mir ja schon lang alles gesagt, wie das ist, mit Mann und Frau, nur selber hab' ich's noch nicht getan gehabt.«

»Was wollen S' denn, Johann …?« frag' ich noch einmal.

Da läßt er mich los und steigt vom Wagen. Und dann sagt er: »Kommen S' Fräulein Melanie …«, und hebt mich vom Bock herunter. Und gleich am Weg legt er mich ins Getreide. Ich hab' mich gefreut, denn ich hab' mir gedacht, jetzt werd ich's sehen, wie das ist, und ob mir die Ferdinger die Wahrheit gesagt hat.

Wie ich so dalag, legt er sich gleich zwischen meine Füße. »Was wollen S' denn, Johann?« frug ich. Aber er packt mich bei die Duteln, und im selben Moment spür' ich, wie er mir hineinfuhr. Ich hab' schreien müssen vor Schmerz, aber er hielt mir den Mund zu. Und dann, wie er so hin- und herg'fahren ist, hat's mir angefangen zu schmecken. Aber ich hab' nur zu ihm gesagt: »Was machen S' denn, Johann?« Er hat mir keine Antwort gegeben, hat mir's hineingespritzt, und dann sind wir aufgestanden und haben uns wieder auf den Bock gesetzt. – Nach einer langen Weile erst, sagte er: »Die Fräul'n Melanie muß sich zu Haus abwaschen, daß niemand was von Blut merkt.«

»Was für ein Blut?« fragte ich.

»Na«, sagt er, »weil die Fräul'n Melanie noch eine Jungfrau war …«

Ich hätte gern gewußt, wie das Ding ausschaut und wie es sich anfühlt, was er mir da hineingesteckt hat, aber ich traute mich nicht.

Da fängt er, nachdem wir wieder ein Stück gefahren sind, an: »Die Fräul'n Melanie wird wohl nix verraten, was?«

Da hab' ich mich fest an ihn angelehnt, und hab' ihm in die Hosen gegriffen und er hat mir seinen Schwanz gegeben, und mit dem hab' ich gespielt, ohne daß wir ein Wort miteinander sprachen, bis die ersten Häuser da waren.

Dann sagte er auf einmal: »Der Peter ist ein Lugenschippel.«

»Warum?« fragte ich.

»Na, weil er mir erzählt hat, er hat die Fräul'n Melanie gevögelt …«

Ich bekam einen großen Zorn und schwur dem Johann, daß mich der Peter nicht angerührt habe. Der Peter war der Schankbursch.

Nach ein paar Tagen war ich im Stall, und da hat mich der Johann auf die Futterkisten gelegt und mich gepempert. Aber damals ist der Schwanz noch nicht so ganz tief hineingegangen wie jetzt.«

»Geht er bei dir denn ganz hinein …?« sagte ich neidisch, »von einem Großen der Schwanz?«

Sie lachte: »Aber natürlich, schon lang, unser Zahlkellner, der Leopold, der hat einen so großen wie ein Hengst, und der geht bis auf'n Beutel hinein, und der vom Kooperator auch …« Sie war stolz darauf.

»Das glaub' ich nicht …«, meinte ich.

»Wenn du's nicht glaubst, laß bleiben«, schmollte sie.

Nach einer kleinen Pause schlug sie mir vor: »Weißt, wenn du's nicht glaubst, komm mit zu mir, ich geh' sowieso in die Burschenkammer, weil mir's der hochwürdige Herr heut nicht gemacht hat, und wenn der Leopold da ist, kannst du ja selbst es sehen. Die Ferdinger hat's auch nicht geglaubt und hat auch schon einmal zugeschaut …«

»Gut«, meinte ich darauf, »ich geh' mit dir.« Mich interessierte es, dieses schöne, dicke Mädchen mit den großen Brüsten an der Arbeit zu sehen, ich hoffte, endlich mit ihren Duteln spielen zu können. Denn von jeher hatten Frauenbrüste einen großen Reiz auf mich geübt. Und dann hoffte ich, vielleicht zu einem neuen Schweif zu kommen und heute noch eine Nummer zu machen, was mir nicht unlieb war.

Melanie erzählte weiter: »Wieder ein paar Tag' d'rauf, hab ich den Johann gesucht und geh ins Burschenzimmer. Es war aber nur der Schankbursch, der Peter, da. Und wie ich den seh', fallt mir die Lüge ein, die er von mir gesagt hat, und ich sag' ihm: ›Sie Lugenschippel, was haben Sie denn zum Johann über mich geprahlt …?‹ – ›Was denn?‹ meinte er lächelnd. Ich kam über sein Lachen erst recht in Wut und schnauz' ihn an: ›Sie haben gesagt, daß Sie mich gevögelt haben …‹ Und damit hab' ich mich natürlich nur selbst verraten, denn da hat der Peter gleich gewußt, daß der Kutscher mich gepudert hat.

Das hab' ich ihm auch angemerkt, wie er mich so lächelnd angeschaut hat. Dann sagte er: ›Der Johann ist selbst ein Lügner …, ich hab' nicht gesagt, ich hab' die Fräul'n Melanie gevögelt …, ich hab' nur gemeint, ich möcht' die Fräul'n Melanie gern einmal verbimbsen …, nur das hab' ich ihm gesagt …, und da ist doch nichts dabei …, wenn doch die Fräul'n Melanie so viel schön ist …, da kann sie doch nicht bös' sein, daß man sich das wünscht …‹ Damit kam er zu mir herbei und streichelte mich auf der Brust. Mein Zorn war weg und vögeln wollte ich. Und wie er mir sagte: ›Gehn S' Fräul'n, lassen S' mich drüber‹, schaffte ich ihm, er soll die Tür zuriegeln.

Na, und da hat er mich auf sein Bett gelegt und hat mich schön langsam gevögelt.«

»Puderst du mit dem Piccolo auch?« fragte ich.

»Mit dem Maxl?« Sie lachte. »Natürlich. Der hat mich ja einmal mit dem Peter belauscht, und dann ist er mir am andern Tag nachgeschlichen, wie ich auf den Abort gegangen bin, und da hat er mir gesagt, daß er alles weiß und daß ich ihn lassen soll. Na, so hab' ich ihn halt gelassen. Wir haben eine Stehpartie gemacht. Ist ja nix dabei.«

»Und wie ist's denn mit dem Leopold, mit dem Zahlkellner?« wollte ich wissen.

»O der …«, sie hängte sich in mich ein. »Weißt du, der Maxl hat mir von dem erzählt, daß er einen so langen Schweif hat, und da bin ich so neugierig gewesen. Der Leopold darf immer bis zum Mittag schlafen, weil er die Nacht am längsten auf ist, und da ist er Vormittag allein im Burschenzimmer. Da bin ich halt einmal zu ihm hinauf.

Er war noch im Bett und hat geschlafen, und ich hab' die Tür verriegelt. Er ist aufgewacht, und ich sag' ihm: ›Wer wird denn so lang im Bett sein …, auf! auf!‹ – ›Lassen S' mich nur liegen …‹, meinte er. ›Nein!‹ sag' ich und fing ihn zu kitzeln an. Und wie er so aushaut, erwischt er mich bei der Dutel, und da bin ich ganz ruhig gworden und hab' ihn nur angeschaut. Da packt er mich fester an und zieht mich zu sich, und wie ich einmal bei ihm gelegen bin, hat er mir seinen Schweif gleich in die Hand gegeben. Ich sag' dir …, so lang ist der …«

Sie zeigte mir die Länge mit der Hand.

»Er hat zum Vögeln angefangen, hat aber gleich aufgehört. ›Ich fürcht' mich, ich tu' Ihnen was, Fräul'n, mit dem Salzstangel da‹, sagte er, ›wir werden es anders machen.‹ Na, und da ist er herunter und hat mich zu schlecken angefangen, daß ich geglaubt hab', ich werd' närrisch. Und wie ich dann ganz hin war, sagt er: ›Jetzt kann ich.‹ Und nimmt mir die Duteln heraus, steckt seinen Schwanz dazwischen und vögelt mich zwischen der Brust, daß es mir dann bis ins Gesicht gespritzt hat …«

»Was?« fragte ich sie, »der Zahlkellner macht dir's immer nur zwischen der Brust …?«

»Ach nein, jetzt nicht mehr …«, lachte sie, »das war vor zwei Jahren, wie ich erst elf Jahre alt war …, jetzt vögelt er mich schon ganz … ich hab' dir doch gesagt, du kannst mitkommen, zuschauen …«

Wir waren bei ihrem Haus angelangt und gingen durch die Wirtsstube.

»Leopold«, sagte sie, »ist der Vater zu Haus …?«

»Nein«, antwortet er, »der Vater ist im Kaffeehaus.«

»Und die Mutter …?«

»Die schlaft noch …«

»Und der Johann …?«

Er lachte: »Der ist in Simmering …«

Sie sagte: »Also wir gehen hinauf …«

Leopold verfärbte sich und flüsterte: »Ich komm' gleich …«

Er war ein kleiner Mensch mit einem bartlosen, faltigen gelben Gesicht und einer langen schiefen Nase. Ich fand ihn abscheulich, aber ich war begierig, seine Stange zu sehen.

Wir gingen in das Burschenzimmer, einen großen, weißgetünchten Raum, in dem vier Eisenbetten standen.

Gleich darauf erschien Leopold.

Er war vor mir verlegen, aber Melanie warf sich auf das Bett und rief ihn zu sich.

»Vielleicht«, sagte Leopold zu mir, »will das Fräulein auch ein bisserl pudern …?«

Dann kniete er nieder, schlug Melanie die Kleider zurück und vergrub sein Gesicht in ihren Schoß.

Ich setzte mich ihr zu Häupten und sah, wie sie die Augen verdrehte.

»Wart«, sagte ich, »ich werd' dir auch was tun …«, und ich fiel über sie her, riß ihr die Kleider auf und war ganz begeistert von ihrer Brust. Sie hatte zwei Duteln, so groß wie die von Klementine, aber die schwappten nicht weich hin und her, sondern standen fest und hart wie zwei Kürbisse so groß von ihr weg, und dazu hatte sie kleine rosarote Wärzchen.

Wenn man ihre Brust drückte und preßte, so viel man nur wollte, sie schnellte immer elastisch in die Höhe.

Ich bearbeitete sie mit meinen Händen und zuletzt begann ich, die Warzen zu küssen und zu saugen.

Sie kreischte unter mir, warf sich unter Leopolds Futküssen mit dem Popo hoch empor.

»Das halt' ich nicht aus …, das halt' ich nicht aus«, schrie sie, »o Gott …, wie gut ist das …, ja …, schleck nur die Dutel …, schleck sie nur …, Jesus, wenn ich nur könnt' …, wenn ich nur könnt', ich möcht' auch was tun …, ich möcht' dir's auch schlecken …, warum denn nicht?« sagte sie plötzlich mitten unter ihrem Kreischen, »es ist doch nichts dabei …, wenn ich nur deine Fut erwischen könnte …, ich möcht' dir's machen, wie der Leopold … Ah …, ah … ah …« Sie schrie so laut, daß ich Angst bekam, ihre Brust losließ und meinte:

»Es wird vielleicht jemand hören …«

Leopold hörte auf und sagte: »Da hört kein Mensch was.«

Der Speichel und der Futsaft tropfte ihm von den Lippen. Er wischte sich ab und meinte: »Jetzt wird sie gleich noch mehr schreien …«

Damit schickte er sich an, sich auf Melanie zu legen.

Sie rief: »Schau dir jetzt seinen Schweif an.«

Ich glitt zu Leopold hin, der sich, auf Melanie liegend, bereitwillig so hoch aufhob, daß ich bequem alles sehen konnte. Es war die längste Stange, die ich je erblickt hatte, und sie war so gebogen wie eine Extrawurst. In meiner Verwunderung griff ich danach und konnte mir's nicht versagen, diesen Spargel so zu behandeln, wie man Spargel behandelt, nämlich den Kopf in den Mund zu nehmen.

Leopold spielte mit Melanies Brüsten und ließ sie nicht merken, was ich unten tat. Aber er zuckte so heftig und mit solcher Kraft, daß er mir die Kinnladen auseinandertrieb.

Ich spielte mit der Zunge daran, rieb mit der Hand die übrig bleibende Stange und wunderte mich jedesmal, wie weit der Weg war, den ich von der Eichel bis zur Wurzel zurückzulegen hatte.

Da sagte Melanie: »Also, laß ihn jetzt vögeln, Pepi.«

Ich mußte ihn freigeben und schaute mir noch beneidend Melanies Fut an. Ihre dicken, weißen Schenkel gingen in einen breiten, kugelrunden Popo über, und wie eine schwarze Rose lag ihre Muschel auf den Polstern. Sie stand weit offen und glänzte an ihren Rändern von Feuchtigkeit, und sooft sie ihre Schamlippen zusammenzog, kam ein weißer Tropfen heraus und hing wie eine Perle auf dem dunklen Haar.

»Pepi, Pepi«, rief sie, »schau jetzt, ob er hineingeht, wenn du's nicht glaubst …«

Schaun konnte ich nicht, aber greifen, und so suchte ich mit der Hand, wie sein Anker sich immer tiefer und tiefer in den Grund bohrte, bis mir nichts mehr in der Hand blieb als die beiden Spulen, auf denen sein Zaun aufgestellt war.

Melanie stieß langanhaltende Schreie aus: »Hah …, hah …, haaah …«

Dann schöpfte sie Atem und sagte: »Nur beim Leopold muß ich so schreien …, weil's mir …, da immer kommt …, hah …, hah!«

Leopold vögelte wie eine Maschine. Sein Popo flog hoch in die Höhe und senkte sich tief herab. Weil aber Melanie ihn mit ihren Beinen eng umschlang, wurde sie mit hinauf- und heruntergerissen von jedem Stoß, und das ganze Bett wackelte unter dieser Erschütterung. Ich kroch wieder neben ihnen in die Höhe, bis ich mit meinem Popo auf dem Kopfpolster saß. Und ich sah, wie Leopold beide Brüste so zusammenpreßte, daß die Warzen ganz beieinander waren und sich berührten, und beide Warzen nahm er auf einmal in den Mund. Ich hob meine Röcke auf und dachte, etwas werde ich doch wohl abbekommen. Melanie bemerkte es und sagte: »Schleck sie auch …«

Leopold drehte sein Gesicht zu mir, ich bot ihm meine offene Muschel dar, und sogleich begann er mit der Zunge einen Wirbel auf meinen Kitzler zu schlagen, daß ich vor Wollust geschüttelt mich zurücklegte. Leopold war ein Künstler. Er konnte seine Zunge beinahe so steif machen wie seinen Spargel, und so stieß er mir sie in die Höhle, im selben Takt und nach der Melodie, die er auf Melanies Fummel unten spielte. Ich wußte gar nicht, was ich vor Wonne tun sollte und verhielt mich still, bis es uns dreien zugleich kam.

Leopold verschwand sofort, und wir richteten uns noch zurecht, ehe wir gleichfalls die Burschenstube verließen.

Am andern Morgen, nach diesem für mich so ereignisreichen Tage, ging ich zur Kirche, um zu beichten.

Der Kooperator fragte mich: »Also, du hast Unkeuschheit getrieben mit vielen Männern …?«

»Ja«, sagte ich.

»Du hast dich vögeln lassen …?«

»Ja …«

»Du hast die männlichen Geschlechtsteile in den Mund genommen?«

»Ja …«

»Du hast mit der Hand dran gespielt …?«

»Ja …«

»Hast du noch was getan?«

»Ja …«

»Was?«

»Ich hab' mir's rückwärts hineinstecken lassen …«

»Rückwärts …?«

»Ja …«

»Doch nicht ins Arschloch …?«

»Ja, Hochwürden …«

»Das hast du gestern vergessen …«

»Hochwürden haben mich nicht gefragt …«

Er dachte nach: »Da hab' ich leider selbst daran vergessen. Hast du noch was getan?«

»Ja …«

»Was denn noch …?«

»Ich hab' mir die Fut ausschlecken lassen.«

Er sagte streng: »Das brauchst du nicht zu beichten, das war keine Sünd …«

»Hochwürden«, meinte ich, »ich mein' ja nicht Sie …, es war wer anderer …«

Er herrschte mich an: »Du hast mir aber doch gesagt, daß dich niemand mehr geschleckt hat …«

»Nein«, sagte ich, »aber gestern nachmittag hat mir's noch jemand getan …«

»Wer denn?« Er war sehr erstaunt.

»Der Leopold …«

»Wer ist denn das …?«

»Der Zahlkellner von der Melanie …«

»Ja, wieso denn?«

Ich beichtete alles.

Er schüttelte den Kopf: »Hast du noch was getan …, vielleicht mit weiblichen Geschlechtsteilen gespielt …?«

»Ja …, mit den Brüsten von der Melanie, und noch mit vielen anderen …«

»Und mit deinem Bruder hast du Blutschande getrieben?«

Ich wußte nicht, was er meinte, sagte aber »Ja«, um ihn nicht zu erzürnen.

Er gab mir eine große Anzahl Vater unser, englischen Gruß und Glauben als Buße zu beten auf, nachdem er mich noch gefragt hatte, ob ich meine Sünden bereue, und nachdem ich dann das bejaht hatte.

Dann sagte er: »Geh hin und sündige nicht mehr, deine Sünden sind dir vergeben. Bessere dich! Wenn du jedoch wieder in Sünde fällst, dann verzweifle nicht, komme zu mir, und ich werde dich wieder reinigen. So du aber irgendeiner Seele davon ein Wort verratest, ist dein ewiges Seelenheil verloren, und du wirst in der Hölle vom Teufel auf glühenden Kohlen gebraten werden.«

Ich verließ den Beichtstuhl mit leichtem Herzen.

In der Schule aber bemerkte ich einige Wochen lang, daß mich der Katechet mit eigentümlichen Blicken ansah. Ich fürchtete mich vor ihm und glaubte, er wolle mich besonders sekkieren.

Er spazierte zwischen den Bänken hin und her, und wie er bei mir vorüberkam, legte er mir plötzlich die Hand auf das Haar, so sacht und freundlich, daß ich bei dieser Berührung heftig zusammenschauderte. Er streichelte mich noch am Rücken und sprach dabei zur Klasse weiter. Ich fühlte mich sehr ausgezeichnet und blickte ihm liebevoll nach, als er wieder seine Promenade fortsetzte.

In der nächsten Stunde prüfte er. Wir mußten die Fragen, die er gab, aufschreiben, und eine war immer am Katheder oben, die Fragen zu beantworten. Auch das mußten wir aufschreiben. Er rief zwei Mädchen auf, und dann mich. Ich mußte auf sein Geheiß vor ihm stehen, mit dem Rücken gegen den Lehrpult, das meine Unterseite den Blicken der Klasse verbarg. Er saß, und ich stand zwischen seinen Beinen.

»Du hast gewiß recht brav gelernt?« meinte er und faßte mich bei der Hand, aber so, daß die meinige sein Hosentürl berührte.

Ich ahnte nicht, daß er das beabsichtigt hatte.

Aber er bewegte meine Hand, daß sie wie zufällig an seinem Hosentürl hin- und herfuhr. Jetzt fühlte ich, wie etwas Hartes darin zuckte.

Er schaute mich an. Dann legte er meine Hand ganz fest auf sein Hosentürl, und ich konnte seinen Schwanz durch das Tuch fühlen.

Er ließ meine Hand frei, und ich zog sie nicht zurück.

Darauf sah er mich nochmals an, und jetzt wußte ich, was er wollte. Ich war ganz aufgeregt vor Stolz und jäher Geilheit und griff zu, das heißt, ich schloß leise meine Finger, so daß ich seinen Kolben jetzt, wenn auch nur im Futeral, halb umschloß.

Er begann ein langes Diktat, das, wie ich merkte, nur den Zweck hatte, die andern zu beschäftigen. Dabei schauten wir uns fortwährend in die Augen, und auf einmal knöpfte er die Hose auf und seine Triebfeder sprang nackt heraus.

Sie war ganz krumm wie die Nase des Katecheten, aber furchtbar dick und brennend heiß.

Immer noch sahen wir uns an, und so begann ich leise, ganz leise zu reiben, und seinen Bewegungen, damit niemand etwas merken solle, zu folgen.

Er wurde blaß im Gesicht und behutsam fuhr er mir unter die Röcke, so geschickt, daß niemand eine Bewegung an ihm wahrgenommen hätte.

Ich trat ein klein wenig mit den Füßen auseinander und schob den Bauch vor, um ihm Zugang zu verschaffen.

Er fand sofort die richtigen Stellen und kitzelte mich so zart, daß es mir heiß und kalt über den Rücken lief.

Aug in Aug standen wir.

Dabei sprach er immer weiter und weiter sein frommes Diktat.

Endlich ließ er mich los und schickte mich in die Bank.

Dann rief er die Ferdinger.

Sie trat auf's Katheder, und ich paßte von meinem Sitz verstohlen, aber scharf auf. Ich sah, wie sie sich von selbst zwischen seine Beine stellte, und weil sie ungeschickt war, merkte ich gleich, daß sie an seinem Schwanz herumspielte und er an ihrer Muschel. Sie war ganz erhitzt.

Gleich darauf rief er wieder mich.

»Bring dein Schreibheft mit …«

Als ich bei ihm war, sagte er: »Du kannst hier schreiben.«

Ich drehte ihm den Rücken, beugte mich stehend über das Pult und wußte, jetzt wird etwas anderes geschehen.

Und richtig, wie ich so vor ihm stand, und er hinter mir saß, hob er langsam meine Kleider auf.

Ich wollte ihm behilflich sein und reckte ihm den Popo entgegen.

Immer weiter drückend suchte er mit seinem Schwanz, den er schon parat hatte, meine Öffnung.

Auch dabei wollte ich ihm helfen und kam ihm mit ganz unmerklichen Drehungen, so wie ich konnte, entgegen.

Wie er nun mit seinem Schwanzkopf an meinem Eingang angelangt war, drückte er mich mit den Händen nieder und gab mir zu verstehen, ich sollte mich draufsetzen.

Ich begriff die Situation, daß nämlich er ja nicht zustoßen konnte, ohne sich zu verraten.

So ließ ich mich langsam auf seiner Stange nieder, daß sie so tief als möglich eindrang, dann hob ich mich, ließ mich wieder nieder, und verrichtete so für ihn das Geschäft des Stoßens.

Er beugte sich vor, als ob er mir beim Schreiben zuschauen wollte. Dabei legte er die Hand flach auf den Tisch.

Auch das verstand ich, und mich fester an den Tisch beugend, legte ich ihm meine Brust in die Hand, die er durch meine dünne Bluse sehr gut durchfühlen konnte. Er preßte sie leise und streichelte unmerklich die Warzen, die sich aufgerichtet hatten.

Mir war die Situation, die Anwesenheit so vieler Kinder, und der Gedanke, daß der Katechet es war, der mich vögelte, der lange Zeit so sehr gefürchtete Katechet, eine Ursache, meine Geilheit und meine Aufregung zu vermehren. Dazu kam, daß ich mich nicht rühren durfte, daß es nicht möglich war, sich zu mucksen, weil sonst alles verloren gewesen wäre.

Ich rieb also seinen Klöppel in meinem Mörser hin und her, so gut ich konnte. Nur als es mir kam, vermochte ich nicht ganz langsam zu bleiben, sondern wurde vorsichtig ein wenig schneller und mutiger. Es tat mir weh, denn sein Schwanz war sehr dick, und ich hatte es doch bei aller Vorsicht so getrieben, daß er beinahe zur Hälfte in mir steckte. Er machte meiner Schnelligkeit aber ein Ende, indem er mich mit der freien Hand zum ruhigen Sitzen nötigte. So bohrte ich mir ihn nur so tief als möglich hinein, ließ mir's kommen und schnappte dabei natürlich mit der Fut so fest es ging zusammen.

Das mochte auch ihm den Saft in die Höhe treiben, denn plötzlich sprudelte er so heiß hervor, daß es mir gleich ein zweitesmal kam. Er diktierte ruhig immer weiter, während er spritzte. Ich hatte natürlich kein Wort verstanden, noch geschrieben.

Als er ausgespritzt war, glitschte er von selbst heraus. Dann spürte ich, wie er mir das Kleid in Ordnung brachte und hörte ihn sagen: »Du kannst in die Bank gehen.«

Gleich darauf war die Stunde aus.

Als wir aus der Schule gingen, kamen die Ferdinger und die Melanie zu mir.

»Heut hat dich der Katechet gevögelt …«, sagte sie mir.

»Habt ihr was gesehen?« fragte ich sie.

»Nein, aber das heißt ja …«, lachte die Ferdinger.

Und Melanie meinte: »Das kennen wir schon …«

»Mich hat er noch nie gevögelt …«, sagte die Ferdinger, »ich hab' ihm immer nur einen herunterg'rissen.«

Sie war ein hageres, unschönes Ding. Nur zwei kleine, spitze Brüste fielen an ihr auf, weil sie so frech aus ihren Kleidern hervorstachen, und ihr breites Untergestell.

»Mich pudert er schon seit vorigem Jahr«, meinte Melanie.

Jetzt war offenbar ich an der Reihe.

Er behielt mich auch einmal nach der Schule da.

Kaum hatten die Mädchen das Lehrzimmer verlassen, als er mich auf das Podium rief. Ohne ein Wort zu sagen, gab er mir seinen Schwanz in die Hand, und ich bemühte mich, ihn zufriedenzustellen, jetzt, da ich mich in meinen Bewegungen nicht zu genieren hatte.

Nachdem er sich sein Bajonett so lange hatte putzen lassen, bis er glaubte, daß es nun blank genug sei, und nachdem er mir mit den Fingern die Scheide ausgewischt hatte, damit es dann nicht wieder staubig werde, ließ er mich auf sich reiten.

Es war sehr gut, wie er das machte. Mit der einen Hand, die er auf meinen Rücken legte, preßte er mich an sich, mit der andern Hand fuhr er mir auf der Brust herum, und dabei küßte er mich so sanft und zärtlich auf den Mund, daß ich ganz gerührt davon wurde.

Und weil er sich jetzt vor niemanden mehr zu verbergen brauchte, bekam ich seine Stöße zu spüren, die mir schier das Kreuz brachen. In fünf Minuten war alles vorüber. Er ließ seine Fontäne springen, und ich zog meine Schleuße auf. Dann konnte ich nach Hause gehen.

Mit diesem Katecheten passierte etwas, was mir in der Erinnerung oft leid tat, denn ich hatte ihn gern.

In einer der untern Klassen war ein kleines Mädchen von auffallender Schönheit. Sie war die Tochter eines Bauarbeiters und etwa acht Jahre alt. Sie war selbst für ihr Alter klein, aber sehr breit, und hatte ein blühendes Engelsgesicht. Rote Wangen und blonde Locken. Aber sie war beinahe so breit als sie hoch war, ungewöhnlich fleischig und hatte schon Ansätze von Busen.

Dieses Mädchen nun hatte der gute Katechet vorgenommen, hatte ihm auf dem Katheder das Bajonett putzen, den Klöppel schwingen, den Spargel putzen gelernt, und hatte seine kleine, nackte, fleischige Vogelschale mit dem besten Männerschaum gefüllt.

Die Kleine mochte das für ein angenehmes Kinderspiel gehalten haben, kurz, sie erzählte es ihrer Mutter, diese wieder machte ein großes Geschrei und beichtete diese Schaudermär ihrem Gatten, und der Gatte wieder, der ohnehin eine Wut auf die Pfaffen hatte, lief zur Polizei.

Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Mein armer Katechet wurde verhaftet, und alsbald wurde auch in der Schule Umfrage nach den anderen Opfern gehalten.

Die Kinder zeigten sich gegenseitig an, und eines Tages bekam auch mein Vater eine Vorladung, mit mir auf dem Kommissariat zu erscheinen.

Als wir hinkamen, war eine ganze Versammlung von Kindern da, mit ihren Müttern und Vätern. Die Großen legten sich keinen Zwang vor uns auf und klagten einander ihr Leid.

Mein Vater erfuhr erst hier, was los sei, war aber ganz still und fragte mich nur, ob es wahr sei.

Ich gab ihm keine Antwort, ich schämte mich.

Man erfuhr eine Menge Geschichten vom Herrn Katecheten. Da waren auch ganz kleine Kinder aus der ersten Klasse, die auf Befragen erzählten, der Herr Katechet habe ihnen seinen Pipihahn in den Mund gegeben und habe dann Wiwi gemacht. Die Entrüstung war groß.

Melanie war mit ihrem Vater da, der aber die Geschichte sehr ruhig nahm, und seiner Tochter, wenn sie erzählen wollte, immer nur »Halt's Maul« zuschrie. Die Leute sahen sie an und meinten, bei ihr sei es kein Wunder, denn sie sei ja eigentlich gar kein Kind mehr, sondern schon eine erwachsene Person.

Endlich wurden wir vor den Kommissär gerufen. Es war noch ein Herr da, ein Arzt, wie sich später zeigte.

Der Kommissär, ein junger hübscher Mensch, hatte immer Mühe, sein Lachen zu verbeißen. Ich aber zitterte vor Angst.

Er fragte mich: »Hat dir der Katechet etwas getan …?«

»Nein«, sagte ich, »getan hat er mir nichts …«

»Ich meine, ob er dich angerührt hat …, du weißt schon wie …?«

»Ja …«

»Wo hat er dich angerührt …?«

»Da …« Ich zeigte schüchtern auf mein Mittelstück.

»Und was hat er noch getan …?«

»Nichts …«

»Hat er dir nichts in die Hand gegeben …?«

»Ja …«

»Na also …, was denn?«

Ich schwieg.

»Na, ich weiß schon«, sagte der Kommissär. »Und hat er das Dingsda …, hat er das vielleicht dorthin auch gegeben …?« Er deutete auf meine Eingangsstelle.

»Ja …«

»Ganz hinein …?«

»Nein, nicht ganz …«

»Also nur ein bisserl …?«

»Ja …, die Hälfte …«

Der Kommissär lachte laut auf, der Doktor lachte. Mein Vater sah mich an und schwieg.

»Wo hat er dich noch angerührt …?«

»Da …« Ich zeigte auf meine Brust. »Na.« Der Kommissär blickte zweifelhaft hin, »ich weiß nicht«, sagte er zum Arzt, »ich weiß nicht, Herr Doktor …, ob da ein Anlaß für ihn war.« Der Arzt kam auf mich zu, packte mich geschäftsmäßig an den Brüsten, griff daran herum und meinte dann: »Oh, genug …, ganz genug.«

Mein Vater schaute verwundert auf meinen Busen.

»Na, und sag mir einmal«, fragte der Kommissär weiter, »hast du dich nicht gewehrt?«

»Was, bitte …?«

»Ich meine, hast du ihm nicht die Hand weggestoßen?«

»Nein.«

»Und warum hast du denn eigentlich seinen …, sein Dingsda angegriffen?«

»Weil's der Herr Katechet gewollt hat …«

»So …, so …, aber gezwungen hat er dich nicht …?«

Zögernd erwiderte ich: »Nein …« Aber ich merkte, daß die Frage für mich gefährlich sei.

»Also warum hast du dir denn das alles tun lassen …?«

»So, weil der Herr Katechet gewollt hat …«

»Ja, warum hast du denn nicht gesagt, bitte Herr Katechet, das mag ich nicht …?«

»Weil ich mich nicht getraut hab' …«

»Also aus Respekt und aus Angst vor dem Herrn Katecheten …?«

»Ja«, rief ich erleichtert, »aus Angst …«

Aber der Kommissär ließ nicht nach: »Sag mir, und hast du ihm keinen Anlaß gegeben …, hast du nie gesagt: ›ich will's machen …‹, oder ihn so angeschaut …, so …?« Der Kommissär machte verliebte Augen.

Ich mußte in all meiner Angst lächeln, aber ich sagte »Nein«.

»Und jetzt …«, fuhr der Kommissär fort, »jetzt sag mir noch eins, aber die reine Wahrheit, verstehst du! Die reine Wahrheit …, war dir das, was dir der Herr Katechet getan hat, angenehm …?«

Ich schwieg voll Angst.

»Ich meine«, wiederholte er, »hast du gern mit seinem, mit dem Dingsda gespielt?«

»O nein!« beteuerte ich eifrig.

»Oder, – aber ich will die Wahrheit wissen …«, sprach er weiter, »oder wenn er dir das Dingsda hineingesteckt hat, war dir das angenehm, oder hat's dir weh getan …?«

»Weh hat's mir manchmal getan, aber nicht immer«, gab ich zu.

»Also manchmal hat's auch wohlgetan …?« forschte er scharfen Tones.

»Ja«, platzte ich heraus, »manchmal …«, und stotternd fügte ich hinzu, »aber nur …, selten …«

Der Kommissär lächelte, mein Vater sah mich erstaunt und zornig an.

»Also weiter, Kleine«, setzte der Kommissär fort, »es hat dir wohlgetan, und du hast's also gern gemacht …, was?«

»Nein«, widersprach ich, aus Furcht vor meinem Vater, »ich hab's nicht gern gemacht …«

»Ja, aber du sagst ja doch selbst, daß dir's wohl getan hat …?«

»Da kann ich nichts dafür …«, rief ich aus, »wenn das so hin und her …«

Er unterbrach mich: »Schon gut, schon gut … Du hast es also nicht gern gemacht und es war dir nur unwillkürlich angenehm …, was?«

»Ja«, nickte ich.

»Bitte, Herr Doktor«, wandte sich der Kommissär an den Arzt, »wollen Sie die Sache konstatieren …«

Ich wußte nicht, was geschehen solle, als der Arzt mich aufforderte, mich auf einen erhöhten Stuhl zu setzen. Er schlug mir die Röcke in die Höhe, griff mir an die Fut, und spreizte sie mit den Fingern, dann spürte ich, wie er etwas Hartes hineinsteckte, und zog es dann wieder heraus.

»Die Sache stimmt«, sagte er. »Das Kind hat Verkehr gehabt mit ihm.«

Verwirrt und verlegen stieg ich wieder herab.

»Sag mir jetzt«, meinte der Kommissär, »ist es dir bekannt, ob der Katechet es mit anderen Mädchen auch so gemacht hat?«

»Es sind ja so viele draußen im Vorzimmer …«, erwiderte ich.

Er lachte wieder: »Das weiß ich schon, du sollst mir nur sagen, ob du selbst was gehört oder gesehen hast …?«

»Ja«, entgegnete ich. »Die Melanie Hofer und die Ferdinger, die haben's mir selber gesagt.«

»Und hat er es mit ihnen auch so gemacht wie mit dir …?«

»Nein«, sagte ich lebhaft, »die Ferdinger hat er nicht gevögelt …«

Der Kommissär sagte: »Kennst du das Wort vom Katecheten?«

Ich war verlegen: »Nein, von ihm nicht …«

»Von wem denn?« wollte er wissen.

»Ach nur so …, aus der Schule …, von den anderen …«

»Von der Hofer oder von der Ferdinger …?«

»Nein …«

»Von wem denn?«

»Ich weiß nicht mehr …«

»Also du sagst, die Ferdinger hat er nicht gevögelt …?«

»Nein …, mit der hat er sich nur gespielt …«

»Aber die Hofer …«

»Ja …, die hat er oft gevögelt …«

»Hast du's gesehen?«

»Ja, einmal hab' ich's gesehen …«

»Und die andernmale …?«

»Na, sie hat mir's erzählt …«

»Herr Mutzelbecher«, sagte der Kommissär zu meinem Vater im ernsten Ton, »es tut mir leid, daß Sie so Trauriges haben hören müssen. Es ist sehr beklagenswert, daß ein gewissenloser und verirrter Priester Ihrer Tochter die Unschuld genommen hat, aber trösten Sie sich, die Kleine ist jung, niemand wird etwas davon erfahren und durch eine streng moralische Erziehung können Sie böse Folgen hoffentlich verhindern.«

Wir gingen nach Hause. Ich war in diesem Moment überzeugt, daß der Katechet mir meine Unschuld genommen hat. Er ist zu einer schweren Strafe verurteilt worden, und es wurde ihm besonders hart angerechnet, daß er Melanie und mich verführt hatte. Wenn ich bedenke, daß an uns nichts mehr zu verderben war und daß er gewiß bei noch vielen anderen Mädchen nicht der erste gewesen ist, der ihnen einen Schwanz zu spielen gab, tut er mir herzlich leid.

Die Geschichte mit dem Katecheten ist aber für mein ganzes Leben entscheidend geworden, wie ich im weiteren Verlaufe der Begebenheiten zeigen werde. Denn trotz dieser Kindergeschichten wäre ich vielleicht eine brave Frau geworden, wie Melanie es wurde, die heute mit einer Schar von Kindern im Gasthaus ihres Vaters sitzt, oder wie manche andere von meinen damaligen Genossinnen, denen diese frühzeitigen Ausschreitungen nichts geschadet haben.

Sie hielten sich, als das Jungfrauengefühl in ihnen erwachte, und als besonders die Angst vor dem Kinderkriegen sich einstellte, vom Geschlechtsverkehr zurück, wurden keusch, wurden dann von einem ernsthaften Geliebten, der nichts ahnte, wie viele Wenzel schon an dieser Stelle gewetzt hatten, ernsthaft entjungfert, wurden geheiratet und sind, wenn sie auch hie und da einer Versuchung nicht widerstehen konnten, wie meine Mutter, doch keine Hure geworden wie ich.

Nur die Ereignisse, von denen ich jetzt berichten werde, haben mich zur Dirne gemacht, nur sie sind Veranlassung gewesen, daß ich den Weg ging, den man den »Weg des Lasters« nennt. Ich bereue es nicht, diesen Weg gegangen zu sein. Das habe ich schon gesagt und wiederhole es. Mir tut höchstens die Ursache leid, aber nicht die Wirkung.

Sonst aber, und auch das muß ich hier, um der Wahrheit die Ehre zu geben, wiederholt feststellen, sonst aber führen Tausende und Tausende von Mädchen aus den unteren, ja selbst – wie ich heute weiß – aus den besten Gesellschaftsschichten in ihrer Kindheit ein so geschlechtliches Dasein, treiben ahnungslos, verführt von ihren Gespielen und Gespielinnen, alle erdenkliche Unzucht und werden später sittsame, keusche und anständige Mädchen, Frauen und Mütter, die sich ihrer Kinderfehler gar nicht erinnern.

Meine Brüder waren in die Lehre gekommen. Lorenz, der älteste, in dasselbe Geschäft, in dem mein Vater arbeitete. Franz zu einem Buchbinder. Ich sah sie nur mehr an Sonntagnachmittagen. Lorenz sprach fast gar nicht mehr mit mir. Franz erzählte mir, er habe bei seinem Meister ein junges Dienstmädchen vom Land, das sich von ihm vögeln lasse und bei dem er in der Nacht schlafen könne.

Wir hielten einen stillen alten Mann als Bettgeher, der früh das Haus verließ, und spät abends heimkehrte. Ich schlief auf dem Sofa im Zimmer. Das Bett der Mutter stand leer neben dem meines Vaters.

Einen Tag, nachdem wir beim Kommissär waren, sagte mein Vater zu mir: »Ich wollte dich eigentlich recht fest durchhauen, weil du so ein Saumensch bist …«

Es war das einzige, was ich über den Fall von ihm gehört hatte. Ich erschrak und meinte: »Aber ich kann doch nichts dafür …«

»Na ja«, brummte er, »ist eigentlich wahr …, so ein Schweinkerl …« Nach einer Weile sagte er: »Geschehen ist geschehen …«

Und wieder nach einer Weile: »Jetzt werd' ich aber aufpassen auf dich, verstehst …? Du gehst mir nirgends hin, ohne Erlaubnis …, und …, und …«, er stockte, dann rief er heftig: »Und von heut ab schlafst du da …« Er deutete auf das Bett der Mutter.

Ich war erstaunt, und er setzte hinzu: »Es sind immer Bettgeher da …, man kann nicht wissen …, ich will aufpassen …«

So schlief ich von diesem Abend Bett an Bett mit meinem Vater.

Als er vom Wirtshaus nach Hause kam, war es vielleicht schon elf Uhr, und ich wachte nicht auf.

Erst als er vielemale geflüstert hatte: »Bist du da …? Hörst …, bist du da …?« erwachte ich, und schlaftrunken antwortete ich: »Ja, Vater …«

»Wo bist du?«

»Da, Vater, da bin ich …«, sagte ich vom Schlafe befangen.

Er tastete nach mir: »Ah, ja …, da bist du …«

Und er fuhr mir vom Hals zur Brust herunter. Mir gab es einen Schlag, als er nach meinem Busen griff, ihn in die Hand nahm und abfühlte. Ich lag ganz still.

»Alsdann …, da …«, murmelte er stockend, »alsdann da hat er dich angegriffen, der Herr Katechet …?«

»Ja, Vater …«, flüsterte ich.

»Da auch?« Er packte meine andere Brust.

»Ja, Vater …«

»So ein Schuft«, redete er weiter, »so ein Hund …, das könnt' ihm passen …«, aber dabei spielte er mit meiner Brustwarze.

»Wie hat er's denn gemacht …?« frug er zu mir herüber.

»So wie der Vater …«, sagte ich leise.

Er fuhr mir unters Hemd und faßte mich an der Fut, wühlte mit den Fingern in den Haaren herum und flüsterte: »Pepi …?«

Ich war starr vor Schrecken und Erregung.

»Ja, Vater …«

»Pepi …, da ist er auch gewesen …?«

»Ja, Vater …, da auch …«

»Mit seiner Nudl, vielleicht gar …?«

Ich staunte über diese Frage. Der Vater wußte doch alles, hatte er es vergessen? Oder fragte er mit Absicht?

Er wiederholte: »Sag …, mit seiner Nudl ist er dagewesen …?«

»Ja …, Vater …«

»Da drinn?« Er versuchte meine Spalte zu öffnen und mir den Finger hineinzustecken. Ich stieß seine Hand fort.

»Aber Vater …«, sagte ich.

»Ich will's wissen …«, zischelte er mir zu, und faßte mich wieder dort an.

»Aber Vater«, bat ich, »was tun S' denn Vater …?« Sein Finger saß mir im Loch. »Vater, Vater …, hören S' auf«, flüsterte ich ihm zu, »Sie wissen ja …, er ist drinn g'wesen …, ja …, hör'n S' auf …«

»Hat er dich gevögelt …?« Der Finger bohrte weiter.

»Ja«, sagte ich schnell, »er hat mich halt gevögelt …, ich kann ja nix dafür …«

»Das ist dein Glück …«, brummte mein Vater, ließ mich los, drehte sich um und schlief ein.

Ein paar Nächte lag ich ruhig neben ihm im Bett; er faßte mich nicht an, und ich vergaß ganz, was vorgefallen war, oder wenn ich daran dachte, schrieb ich dieses sonderbare Benehmen der Wut zu, die mein Vater wegen des Katecheten haben mochte.

Am Samstag waren wir im Gasthaus gewesen, und als wir uns niedergelegt hatten, griff der Vater wieder zu mir herüber.

»Du«, sagte er, indem er meinen Busen suchte.

»Du …«

»Ja, Vater …«

»Du, wie oft …, wie oft hat dich der Katechet gevögelt …, ha …?«

»Ich weiß nicht mehr, Vater …«

»Na, wie oft …?«

»Wenn ich's aber nicht weiß …«

»Du! Ich will's wissen.« Er hatte meine Brust erwischt und quetschte sie, daß ich schrie.

»Aber, Vater …«

»Wie oft …?«

»Vielleicht zehnmal …«

»So? Zehnmal gar …?«

Er spielte an meiner Warze, die sich aufrichtete.

»Zehnmal«, fragte er, »auf einmal?«

Ich mußte lächeln. »Aber nein …, jedesmal einmal …«

»Also zehnmal …?«

Und er fingerte meine Brustwarze, daß sie höher und höher wurde. Ich hatte ein Gefühl von Neugierde, Wohlsein, Geilheit und Scheu, und die Scheu überwog noch, deshalb nahm ich seine Hand und drückte sie mehr von mir fort.

»Gehn S', hören S' auf, Vater, was machen S' denn?«

»Nix, nix …«, brummte er und zog sich zurück.

Wieder war ein paar Tage Ruhe. Ich schlief meistens schon, wenn der Vater nach Hause kam. Daß er etwas anderes von mir wollte, fiel mir nicht ein. Ich glaubte nur, er könne sich über den Katecheten nicht beruhigen.

Da fing er wieder eines Abends an. Wir hatten uns gleichzeitig zu Bett gelegt, und während er nach mir tastete, fragte er: »Was hast denn g'macht heut den ganzen Tag?«

»Nichts, Vater …«, antwortete ich.

Er fuhr mir schon in den Hemdausschnitt und ich hielt mir die Hände vor der Brust.

»Warst in der Schul?«

»Ja.«

Er versuchte meine Hände zu verdrängen, um meine Brüste zu erreichen.

»Hast einen neuen Katecheten?«

»Ja, Vater …«

»Na …, tatschelt der dich auch so ab …?« Er hatte meine Brust erwischt und spielte mit ihr …

»Nein, Vater …«

»Und der Herr Lehrer …?«

»Wir haben ja eine Lehrerin, Vater …«

»So? Und der Katechet tut nix …?«

Ich versuchte es ihn fortzudrängen. »Nein …, nichts tut er …«

Er ließ meine Brust los und griff mir zwischen die Beine, so schnell, daß ich sie nicht schließen konnte, und so hielt er meine warme Muschel ganz in der Hand.

»Bitt' Sie, Vater …, Vater …«, ich atmete schon schwer, denn er kitzelte meine Geilheit wach, »bitt' schön …, Vater …, nicht …«

»Weißt du …«, stammelte er …, »weißt du …, wenn vielleicht der neue Katechet …, so mit dir zum Spielen anfangt …«, er ließ ein wahres Trommeln auf meinen Kitzler los, »oder wenn er gar so was machen will …«, damit probiert er mir den Finger hineinzustecken, »dann laß dir's nicht gefallen …«

»Nein, Vater …, nein …, aber gehen S' fort …« Ich schloß die Beine, machte einen Schneller mit dem Popo, und war frei.

»Na …, na«, meinte er, »ist schon recht …«

Noch immer ahnte ich nichts. Aber ich hatte nur vor mir selbst Angst. Diese Berührungen regten mich auf. Der Wunsch, gevögelt zu werden, seine Betastungen zu erwidern, die Begierde nach seinem Schweif zu langen, durchzuckte und erschreckte mich. Ich meinte, er werde mich halb totschlagen, wenn ich mich unterstehen würde, so was merken zu lassen. Ich glaubte, er wolle mich prüfen.

Aber wieder ein paar Nächte später, wachte ich auf. Ich hatte tief geschlafen und erwachte unter seinen Berührungen. Er lag dicht neben mir, hatte meine Brust entblößt, und spielte mit den Warzen. Er spielte so leise, so zart, daß sie beide hoch und steif emporstanden. Ich stellte mich schlafend, und eine ungeheure Neugierde erfüllte mich, was er mit mir anfangen werde. Jetzt ahnte ich ja, worauf er hinaus wollte. Doch ich schämte mich zu sehr, und war außerdem nicht ganz sicher, ob das nicht eine neue Prüfung sei. Ich lag ganz still.

Da faßte er meine linke Brust und begann meine Himbeere zu küssen und zu lecken.

Unwillkürlich fuhr ein Zucken durch meinen Körper. Aber ich atmete tief und tat so, als ob ich fest schliefe. Er leckte wieder, sog daran, preßte meine beiden Duteln, und wenn mich das Zucken schüttelte, hörte er auf. Da glaubte ich, er wolle sehen, ob ich wach sei, und stellte mich erst recht, als ob ich schlafe.

Auf einmal hob er die Decke und streifte mir das Hemd in die Höhe. Mein Herz begann vor Angst und Geilheit laut zu pochen, denn noch immer glaubte ich an eine Art von Prüfung. Es war eine unbestimmte, dumpfe Vorstellung, die mich neben meiner sinnlichen Erregung beherrschte.

Behutsam, leise schob er, im Bett neben mir sitzend, meine Füße auseinander. Ich ließ es willenlos geschehen. Als er mir aber mit der Hand über die Spalte strich, mußte ich damit zucken, und da hörte er wieder auf. Ich imitierte, wie von nichts zu wissen, ein leises Schnarchen.

Da schwang er sich zwischen meine Beine, und in den Armen aufgestützt, lag er über mir, ohne mich anders als mit der Schwanzspitze zu berühren. Ich konnte mich nicht halten vor Geilheit, und wetzte auf und nieder, als er mir mit dem heißen Schweif leise gegen die Fut stieß. Dabei fuhr ich mit dem Schnarchen fort.

Er hielt seinen Schweif nur außen in die äußere Muschelöffnung, rieb ihn dort leise hin und her und regte mich furchtbar auf. Ich erwartete, ich hoffte jeden Moment, er werde ihn nun endlich hineinstecken, ich war halb von Sinnen. Da entlud er sich. Ich wurde in meinen Haaren und auf meinem Bauch von der warmen Flut übergossen, und gleich darauf zog er sich von mir zurück, leise, vorsichtig, damit ich nicht erwache.

Jetzt erst wußte ich genau, was mein Vater mit mir für Absichten hatte. Und ich muß gestehen, so peinlich mir heute der Gedanke daran ist, so wenig verletzte er mich damals. Ich dachte weder, ob es recht noch ob es unrecht sei. Es erschien mir angenehm. Ich kam mir erwachsen vor. Ich hatte so eine dunkle Vorstellung, als brauche ich meinen Vater von nun ab nicht mehr zu fürchten, ja als sei mir alles erlaubt.

Die folgende Nacht schlief ich nicht, sondern stellte mich nur so.

Richtig. Mein Vater paßte auf, ob ich schon eingeschlafen sei. Als ich tief zu atmen anfing, kam er herbei. Diesmal hob er gleich die Decke und legte sich neben mich, dann hüllte er uns beide ein. Zuerst lag er still an mich gepreßt, vielmehr an meinen Schenkel, denn ich lag auf dem Rücken. Und er schob mein Hemd leise hinauf, so daß ich an dieser Seite seinen Stachel sich langsam aufrichten fühlte. Er schob mein Hemd höher und höher, bis dicht unter meinen Hals hinauf. Dann fing er wieder das Spiel mit meinen Brüsten an und küßte und saugte die Warzen, daß mich das Verlangen nur so schüttelte. Ich bedachte, daß er wieder nur von außen anklopfen und ich dabei leer ausgehen würde. Trotzdem wagte ich es nicht, meine Schlafpose aufzugeben.

Seine Hand glitt abwärts. Wieder schob er mir die Beine auseinander. Es ward ihm leicht, denn ein wenig hatte ich sie schon unwillkürlich von selbst gespreizt. Als er mich mit den Fingern berührte, hielt ich mich nicht zurück und begann, mit dem Popo ein wenig zu tanzen. Ich hatte es ja die Nacht vorher erfahren, daß er dennoch glaubte, ich schliefe.

Er wurde durch meine Bewegung so in Aufregung versetzt, daß er mich sofort bestieg, und kaum fühlte ich seinen Hausmeister mit heißem Kopf den Eingang suchen, als ich von meiner Geilheit überwältigt, schwerer zu stoßen anhub und mich bemühte, durch geschicktes Entgegenhalten seinen Einschlupf herbeizuführen. Hatte ihn die Aufregung unbedenklich gemacht, oder mochte er glauben, mein Schlaf sei so fest genug, auch er begann heftiger zu stoßen, als die Nacht vorher. Ich erwiderte jeden Stoß. Bajonett und Scheide bemühten sich zusammen zu kommen, und auf einmal stak er bei mir so tief als möglich.

Ohne es zu achten, rief ich: »Ach …«

Er lag still und hielt seinen Schweif fest in mich hineingepreßt.

Aber ich hatte doch jetzt das Bewußtsein, daß ich mich nicht habe zu fürchten brauchen, und redete ihn an, als sei ich eben erwacht.

»Vater …, was tun Sie denn …?« Dabei machte ich ein paar ganz leise Stöße.

Er erschrak, vermochte aber nicht mich zu verlassen.

»Vater …«, flüsterte ich, »um Gottes willen, …, was machen Sie …, gehn S' fort …, Vater …, gehen S' fort …, was tun S' denn da?« und während ich das sagte, wurden meine Stöße stärker.

»Nix tu' ich …«, flüsterte er, »nix …, ich hab' …, ich hab' … geschlafen.«

»Also Vater …, was machen wir denn?«

»Ich hab's nicht gewußt, daß du's bist …«

Ich merkte die Ausrede und erwiderte: »Ja, ich bin's …, ich bin's Vater …, ich …« Mit jedem »ich bin's« aber mußte ich, von seinem Stiel gereizt, einen heftigen Stoß tun.

»Vater …«, sagte ich weiter, da er schwieg, »Vater …, Sie vögeln mich ja …« Und ich umarmte ihn.

Er lag jetzt ganz auf mir, packte mich bei den Brüsten, und ohne mir zu antworten, begann er regelrecht und ungeniert zu stoßen.

Ich hielt ihn fest umschlungen und flüsterte ihm ins Ohr:

»Das ist ja eine Sünd …, Vater …, ich fürcht' mich …, ach …, Vater …, ach fester …, fester …, ach … so ist's gut …, aber ich fürcht' mich …«

»Macht nix«, gab er zurück, »es weiß ja niemand was …, und es wird ja niemand was wissen …«

»Nein …«, stimmte ich bei, »nein …, ich sag' nix …«

Er stieß heftiger zu. »So ist recht …, brav bist du …, brav …«

Ich fragte keck: »Vater …, ist's gut …?«

»Ja …, ja …, ja …«, und er suchte mit dem Mund meine Brust.

»Wann der Vater will …«, flüsterte ich, »lass' ich mich immer von Ihnen vögeln …«

»Sei ruhig …, ja …, ich will …«

»Vater, mir kommt's …, fester …, fester …, ach …, so …!«

Ich war selig, denn so lang hatte ich darauf gewartet, und jetzt schien mir alles gestattet zu sein.

»Vater, kommt's Ihnen auch …?«

»Ja, jetzt …, jetzt …, Pepi …, jetzt …, ach das ist gut …«

Wir opferten beide zu gleicher Zeit und schliefen Arm in Arm ein.

Am nächsten Tag war mein Vater sehr schüchtern wie noch nie. Er sprach nur in leisem Ton zu mir und mit abgewendetem Antlitz. Ich wich ihm aus und wartete auf den Abend.

Als wir im Bett lagen, kroch ich zu ihm.

»Vater …«, flüsterte ich, »sind Sie bös …?« Ich nahm seine Hand und legte sie an meine nackte Brust.

»Nein …«, antwortete er, »ich bin nicht bös …«

»Weil S' heut nix mit mir gesprochen haben …«

»Ach …, ich hab' nur nachgedacht …«, meinte er.

»Was denn? Vater …«

»Na, ich mein' …« entgegnete er, während er meine Brüste, die sich über ihn neigten, streichelte, »ich mein', wenn der schäbige Katechet das hat machen dürfen, dann ist sowieso alles eins …«

Ich fuhr unter die Decke, haschte seinen Schweif, der sich sofort aufrichtete, wie ein Soldat auf den Alarmruf in die Höhe springt.

»Vater …, wenn Sie wieder wollen …, ich lass' mich …«

»In Gottes Namen«, keuchte er.

Und da bestieg ich ihn rittlings und pflanzte mir den Stützbalken ein. Er hielt mich bei den Brüsten fest, und so machten wir es in wenigen Minuten zu Ende.

Jetzt war mein Vater auch bei Tag freundlich zu mir. Wenn ich ihm ein Glas Wasser reichte oder er sonst an mir vorüberging, faßte er mich bei der Brust, und ich wühlte rasch ein bißchen an seiner Hose herum.

Er sprach auch vom Geschäft mit mir, von allen möglichen Angelegenheiten des Haushaltes, von seinen Geldsorgen. Dabei kaufte er mir an Kleidern, was ich mir nur wünschte und was er konnte, ließ mich den Zins vom Bettgeher einheben, kurz ich kam mir sehr erwachsen und wichtig vor.

Einmal fragte ich ihn: »Erinnern Sie sich, Vater, was ich dem Herrn Katecheten noch hab' tun müssen?«

Es war in der Nacht, und wir hatten gerade eine schöne Leistung, aber freilich eine einzige hinter uns.

»Nein«, sagte er, »was denn?«

»Soll ich's Ihnen zeigen?«

»Ja …, da wär' ich neugierig …«

Ich nahm seinen weich gewordenen Pendel, schob meinen Kopf herunter und führte ihn mir in den Mund. »Ist das gut …?«

»Ja …, gut ist das …, ach …, mach's nur weiter …, nur weiter …«

Ich arbeitete mit meiner ganzen Routine, bis er den Flaggenmast wieder aufrichtete. Dann ließ ich los.

»Vater …, der Katechet hat's mir aber auch so gemacht …«, log ich. Mir war's ja egal. Katechet oder nicht, den Kooperator durfte ich ja wohl verschweigen.

»Willst du's von mir auch haben …?« fragte er mich.

»Ja …«

Er faßte mich um die Mitte, warf mich in mein Bett herüber und war sogleich mit dem Kopf zwischen meinen Beinen. Und nun begann er meine Diele zu scheuern, daß mir der Atem verging.

Im nächsten Moment aber unterbrach er sich und begann mich zu vögeln. Mir war das eine, wie das andere recht, weshalb ich mit meiner Begeisterung nicht zurückhielt.

In dieser Zeit wechselten unsere Bettgeher, und der jetzt kam, war ein Kaffeehauskellner. Er servierte in einem jener kleinen anrüchigen Lokale, die man Tschecherl nennt. Um drei Uhr früh kam er nach Hause, schlief bis um zwölf Uhr Mittag und ging von uns wieder an seine Arbeit.

Es war ein ausgemergelter Kerl mit einem gelben Gesicht, tiefliegenden schwarzen Augen und mit der großen »Sechser«-Frisur, wie sie damals als nobel galt. Obwohl er vielleicht schon sechsunddreißig Jahre zählte, hatte er doch nur vier bis sechs kümmerliche Lippenhärchen, die den Schnurrbart vorstellten.

Mir war er höchst unsympathisch, und als er mir in den ersten Tagen gleich an die Brüste griff, schlug ich ihm auf die Hand und stieß ihn vor die Brust.

Er sah mich scheel an und ließ von mir ab.

Doch ein paar Tage später faßte er mich, während ich in der Küche zu tun hatte, plötzlich von rückwärts, hielt mich an sich gepreßt und bearbeitete meine Brüste, daß ich fürchtete, die Warzen werden mir aufstehen.

Wütend schlug ich um mich, stieß nach hinten mit den Füßen aus, und er mußte mich freigeben. Aber er sagte bös: »Na, na …, darf man das Fräulein nur anrühren, wenn man ein Katechet ist …?«

Ich war sprachlos vor Staunen. Trotzdem faßte ich mich und schrie ihn an:

»Halten S' das Maul …«

»Schön …, schön …«, sagte er, »Sie lassen Ihnen nur von einem geistlichen Herrn vögeln …«

Er mußte von den Hausleuten alles erfahren haben. Aber ich war ihm gewachsen.

»Wenn Sie nicht Ruh geben …«, sagte ich streng, »nachher zeig' ich Ihnen bei der Polizei an …«

Er wurde noch gelber und schwieg. Während er sich vollends anzog, hieb und stieß er wütend mit seinen Sachen herum. Dann setzte er zornig seinen Hut auf, kam dicht an mich heran und flüsterte: »Na warten S' …, mit der Polizei drohen Sie mir …, Sie Mensch, Sie ausgeficktes …, warten S' …, Sie werden mich noch einmal bitten, daß ich Ihnen die Ehr erweis' …« Ich lachte höhnisch auf, und er ging fort.

Aber er war es, der zuletzt lachte.

Es war ein paar Wochen später. Ich wusch mich und stand im Hemd und Unterrock. Der Vater, der weg ging, nahm Abschied von mir und steckte seine Hand in mein Hemd, um ein bißchen mit meiner Brust zu spielen.

In diesem Augenblick öffnete der Rudolf – so hieß der Kaffeehauskellner – rasch die Tür. Noch nie war er so zeitlich wach gewesen. Mein Vater zog blitzschnell die Hand von mir zurück.

Rudolf sagte gelassen: »Entschuldigen, könnt' ich heut das Frühstück früher haben? Ich muß zum Magistrat …«

Wir glaubten, er habe nichts bemerkt.

Als aber der Vater fort war und ich in die Küche ging, um Kaffee für Rudolf zu kochen, grinste mich der Bursche an und lachte: »Also der Vater darf mit die Duteln spielen, was?«

»Sie lügen ja …«, antwortete ich, rot im Gesicht.

»Ich hab' aber gut gesehen …«, beharrte er.

»Nichts haben Sie g'sehen …«, schrie ich, »der Vater hat mir nur gesagt, ich soll mich besser waschen.«

Er lachte laut, trat an das Wasserschaff, zog ruhig vor mir seinen Schweif heraus, und wusch sich ihn ab. Während ich ins Zimmer lief, rief er mir nach: »Ich muß mich auch besser waschen …«

Dann kam er herein und sagte: »Jawohl, ich muß mich besser waschen, denn heut oder morgen wird mich die Fräul'n Pepi bitten, daß ich sie petschieren soll …«

Diesmal war ich es, die schwieg.

Wochen verstrichen. Er schaute mich nicht an, ich schaute ihn nicht an. Der Vater und ich vergnügten uns, wenn auch nicht gerade jede Nacht, so doch oft, und wir hatten alle Künste, die mir schon vorher so geläufig waren, durchgemacht.

Daß ich mit meinem Vater so lebte, machte den Eindruck auf mich, daß ich mich von den anderen, besonders aber von den Buben fern hielt. Nur zweimal war ich in der Zwischenzeit beim Herrn Kooperator gewesen, und nur, um wieder von ihm absolviert zu werden.

Das erste Mal fand ich ein kleines Mädchen von sieben Jahren bei ihm. Er hatte sie nackt ausgezogen, und sie lachte mir vom Bett her schon entgegen. Der Kooperator schleckte sie, was ihr sehr gut gefiel. Sie hatte, wie sie mir dann erzählte, sonst mit ihrem Onkel und dann mit dem Fleischhauer in unserer Gasse Unzucht getrieben, ohne zu vögeln. Der Kooperator vögelte sie also auch nicht. Aus Vorsicht, wie ich glaube, sondern er »reinigte« sie nur, und ich kam ihm eben recht, seinen erregten kleinen Laienbruder in meiner Einzelzelle zu besänftigen. Ich mußte mit aufs Bett und während der Kooperator purifizierte, entsündigte er mich mit kolossalen Stößen. Dann entließ er uns beide und blieb schnaufend zurück.

Das zweite Mal war ich allein mit ihm, und konnte ihm von meinem Vater beichten.

Er schlug die Hände zusammen: »Da bist du verloren …«

Ich glaubte ihm jetzt nicht mehr, sondern spielte einfach die Komödie mit, und meinte nur, er solle die Absolution teurer verkaufen.

»Ich werde fleißig Buße tun, Hochwürden«, versprach ich.

»Wie denn Buße …?« rief er.

Da kniete ich nieder, holte seinen Weihwedel heraus und fing an ihn so zu lecken, daß er ihm wie ein Dampfkessel zu brodeln begann.

Ich stieß mir seinen Zapfen bis an mein Zapferl in den Rachen.

Er langte hinunter und rief mich: »Komm.«

Da drehte ich mich um, ließ ihm den Popo und zwischen meinen Beinen nach rückwärts greifend, schob ich mir seinen Kolben hinein, wetzte so eifrig, daß es im Augenblick danach kein Halten mehr gab, und seine Wasser sprangen.

Ich ließ ihn aber nicht zur Ruhe kommen, sondern züngelte ihn wieder auf, und wiederholte die Buße ein zweites Mal, und wir schieden zuletzt versöhnt. Nur mußte ich geloben, mich von meinem Vater fernzuhalten. Ich tat es ruhig, weil ich wußte, ich könne mir auch für meine Rückfälligkeit Verzeihung erlangen.

Mein Vater hatte, nachdem die erste stürmische Zeit vorüber war, die Gewohnheit angenommen, mich regelmäßig am Sonntag früh vor dem Aufstehen zu vögeln. Das ist, wie ich heute weiß, bei allen Arbeitern der Fall, die während der Woche müde sind, zeitlich auf müssen und deshalb meistens am Sonntag, wenn sie ausgeschlafen sind, ihre Frauen besteigen. So war es jetzt auch bei uns Brauch geworden, und während der Woche bekam ich den gewünschten Strudel nur hie und da einmal auch in der Nacht, und auch da nur dann, wenn ich mir ihn selbst holte.

Des Morgens aber war der Vater doch immer am meisten aufgelegt, mich abzutätscheln, und ehe er das Haus verließ, noch ein wenig mit mir zu spielen. Dazu reizte ihn wohl der Umstand, daß ich, während er sich anzog und wusch und frühstückte, meist im Hemd herumging oder doch nur im Unterrock und Hemd.

Eines Morgens nun, es war, glaube ich an einem Donnerstag, und wir hatten seit dem Sonntagmorgen nichts mit einander gehabt, griff mir der Vater jedesmal an die Brüste, so daß ich ganz aufgeregt wurde. Ich hielt sie ihm also auch noch extra hin, und er wurde immer geiler. Endlich, als er sich gewaschen hatte, und ich gerade das Bettzeug lüften wollte, erwischte er mich, wie ich an ihm vorbei mußte, fuhr mir ins Hemd und traktierte meine Himbeeren, die sich aufstellten. Ich hätte es in diesem Moment gar zu gern getan, und wie er so in den Unterhosen vor mir stand, griff ich zu und faßte seinen stehenden Fechter beim Kopf. So rieben wir uns beide ein paar Sekunden dort, wo es uns am wohlsten tat, bis mein Vater mich unbedachter Weise aufs Bett warf, und ich ebenfalls unbedachter Weise mir eine schnelle Frühstücksnummer erhoffte. Er hatte mir eben die Röcke aufgehoben und sich auf mich geworfen, als Rudolf die Türe öffnete.

»O Pardon!« sagte er und fuhr zurück.

Wir stoben entsetzt auseinander. Der Vater ging sofort hinaus, und ich hörte ihn nach einer Weile sagen: »Das Mädel muß man mit Gewalt aus dem Bett ziehen, sie will sonst nicht aufstehen …«

Rudolf lachte.

Als der Vater hereinkam, sagte er beschwichtigend zu mir: »Er hat gar nix gesehen.«

Ich erwiderte nichts, aber ich war nur zu sehr vom Gegenteil überzeugt. Der Vater hatte denn auch kaum das Haus verlassen, als Rudolf hereinstürzte.

»Na«, fuhr er mich an, »hat der Vater vielleicht heut auch nur haben wollen, daß du dich besser waschen sollst …?«

Da ich noch im Hemd war, hielt ich mir ein Handtuch vor die Brust. Er riß es mir weg.

»Mach keine G'schichten …«, lachte er, und ich bemerkte erst jetzt, daß er mich duzte.

»Hab' ich mit Ihnen Bruderschaft getrunken?« fuhr ich ihn an.

»Geniern werd' ich mich vor so einem ausgefickten Luder, die mit dem eigenen Vater vögelt.«

»Wir haben nicht gevögelt …«, widersprach ich der Wahrheit gemäß.

»Halt's Maul«, schrie er mich an, »willst mir vielleicht abstreiten, was ich selbst gesehen hab' …«

»Nix haben S' g'sehen …«

»So? Ist er vielleicht nicht auf dir gelegen, wie ich hereingekommen bin, und hast nicht den Kittel in der Höh' gehabt …?«

»Nein«, sagte ich, aber schon sehr unsicher.

»Soo …? Nein!« Er kam näher. »Dann werd' ich dir sagen was ich gesehen hab: Ich hab' vorhin von draußen gesehen, wie er dir alleweil ins Hemd hineingegriffen hat, na? Und weißt, was ich noch gesehen hab'?«

Ich schaute ihn angstvoll an.

»Ich hab' gesehen«, fuhr er in scharfem Ton fort, »wie du ihm den Schwanz aus der Hose gezogen hast …, und dann hat er dich aufs Bett hergeschmissen …«

Ich war zerschmettert.

»Na …«, lachte er, und faßte mich unterm Kinn, so daß ich die Augen zu ihm erheben mußte, »ist das vielleicht nicht wahr …?«

Ich senkte den Blick vor ihm und schwieg.

»So«, sagte er entschieden, »und weil die Fräulein Pepi so frech und keck zu mir gewesen ist, geh' ich jetzt stante pede auf die Polizei und zeig' die ganze G'schicht an.«

Darauf war ich nicht gefaßt gewesen. Eine entsetzliche Angst ergriff mich.

Er weidete sich daran und quälte mich noch mehr: »Alle zwei werdet ihr eingesperrt … du und dein Herr Papa …«

»Nein!« stieß ich hervor.

»Nein?« wiederholte er. »Nein? Na, das werden wir ja gleich sehen …, ich kann ja beeiden, was ich gesehen hab'.«

Damit wollte er zur Tür: »Gleich geh' ich …«

Ich warf mich zwischen ihn und die Tür.

»Bitte …«, stammelte ich.

»Da gibt's nichts zu bitten mehr …« Er wollte die Türschnalle ergreifen.

Ich hielt fest die Arme vor die Tür gebreitet: »Bitte …«

»Bitte …, was?« wiederholte er höhnisch.

Ich flüsterte: »Bitte …, verzeihen Sie mir Herr Rudolf …, daß ich keck zu Ihnen war …«

»Aha …«, frohlockte er, »jetzt auf einmal …, was?«

Ich wurde dringender: »Gehn S' nicht auf die Polizei, Herr Rudolf …, bitte.«

»Ah ja«, drohte er …, »ich geh' schon auf die Polizei, das gibt's nicht …«

Ich brach in Tränen aus: »Bitte, gehn S' nicht, Herr Rudolf …, ich kann nichts dafür …«

»Für was kannst du nix …?«

»Dafür …, daß mich der Vater …«

»So?« sagte er und neigte sich dicht zu mir: »Und dafür kennst du mich nicht, daß du mich so weggestoßen hast, wie ich dich hab' ein bisserl da angreifen wollen …?« Er berührte leicht meine Brust.

»Ich werd's nimmer tun …«, weinte ich.

»Alsdann jetzt laßt du mich mit die Duterln spielen …, was?«

»Ja …, Herr Rudolf …«

Er riß mir das Hemd ab und nahm meine Brüste in die Hand und spielte mit den Zeigefingern an den Warzen.

»Das darf ich jetzt machen …, was?« spottete er.

»Ja …, ja«, sagte ich und ließ es geschehen.

Er rieb sich stehend mit dem Hosenlatz an meiner Fut: »Und das da …«, meinte er lauernd, »das dürfte ich jetzt auch …, was?«

»Ja, Herr Rudolf.« Ich war willenlos.

»So …?« grinste er, »jetzt möchst du dich von mir vögeln lassen …?«

Mir war es die einzige Rettung: »Ja, Herr Rudolf.«

»Und ich mag dich gar nicht vögeln«, rief er lachend, »ich mag nur auf die Polizei gehen …«

Ich weinte laut. Da fuhr er fort: »Außer du tust mich schön bitten, ich soll dich pudern …, ha?«

»Ich bitt' schön, Herr Rudolf.«

»Wart.« Er spielte schneller mit meiner Brust.

»Ich bitte …«, wiederholte ich.

»Sag's doch …«, rief er und stieß unten gegen mich.

»Ich bitte …, Herr Rudolf …, pudern Sie mich …«, sagte ich gehorsam.

»Also komm.« Er ließ von mir ab und ging zum Bett.

Ich folgte ihm ohne Willen.

»Leg dich nieder«, befahl er.

Ich tat es.

»Heb deine Kleider auf!«

Ich gehorchte.

Er betrachtete mich, wie ich dalag.

Dann kommandierte er weiter: »Mach mir das Hosentürl auf.«

Auch das tat ich. Sein Schwanz sprang heraus. Es war eine dünne weiße Nudel, die schief in die Höhe stand.

Jetzt stieg er ins Bett, legte sich auf mich und sagte: »So, und hineinstecken mußt du dir ihn auch selber.«

Ich ergriff seinen Schwanz und führte ihn mir hinein. Von der Annehmlichkeit, die ich unwillkürlich empfand, und von der Angst vor der Polizei endlich befreit, atmete ich auf. Rudolf stak beinahe bis zum Heft in der Scheide, aber er lag ruhig. »Jetzt mußt du noch sagen, bitte Herr Rudolf, stoßen Sie …«

»Bitte Herr Rudolf, stoßen Sie …«, das sagte ich gern.

Meine Brust war nackt. Er ergriff sie und spielte damit und stieß unten seinen Wurm hin und her. Ich verabscheute ihn, ich haßte ihn, aber ich konnte mir nicht helfen, ich wurde geil. Denn er vögelte, indem er den Keil bei jedem Stoß ganz herauszog, um ihn dann sacht wieder ganz hinein zu bohren.

Nach dem zehnten oder zwölften Dolchstoß ließ ich meinen Popo springen und begriff nicht mehr, warum ich mich gegen dieses Abenteuer so gesträubt hatte.

»Ah …, ah …«, rief er, »jetzt werd' ich die Peperl öfter vögeln, was?«

Und ich: »Fester …, schneller …, mir kommt's …, ach …, ja …, öfter vögeln?«

»So ist's recht …«, meinte er, »so werden wir uns vertragen …«

»Ach«, zischelte ich, »… mir kommt's …, spritzen Sie, Herr Rudolf.«

»Langsam …«, erwiderte er, »… ich habe Zeit.«

Er blieb immer im selben Tempo.

Plötzlich fragte er, ohne sich zu unterbrechen: »Vögelst du oft mit dem Vater …?«

Ich leugnete: »Nie …, heut hat er das erste Mal wollen …«

Er bohrte mir eben wieder den Schweif hinein: »Lüg nicht«, zischte er dabei.

»Ach …, mir kommt's schon wieder …«, rief ich.

»Sag die Wahrheit«, befahl er mir.

»Ja …, ja …«, antwortete ich.

»Alsdann vögelst du oft mit dem Vater …?«

»Ja …, oft … mir kommt's …, fester …«

»Wann denn immer …?«

»Meistens in der Nacht …«

»Seit wann?«

»Schon ein halbes Jahr …«

»Alle Nacht?«

»Nein …«

»Fickt er gut …?«

»Ja …«

»Besser wie ich …?«

»Nein …, nein …«, versicherte ich schmeichelnd, »… mir kommt's schon wieder.«

»Nimmst du ihn auch in den Mund?« inquirierte er weiter.

»Ja …«

»Auch den meinigen …?«

»Ja …«, versprach ich.

»Und schleckt er dir die Fut aus …?«

»Ja …«

»Ist das gut …?«

»Ja …«

»Soll ich's auch tun …«

»Ja …«

Vielleicht eine halbe Stunde lang bearbeitete er mich, und ich schwamm in meinem eigenen Saft und in Seligkeit. Endlich keuchte er: »Ich spritz'! Ich spritz'! Jetzt! Jetzt!«

Und damit gab er mir eine solche Ladung, daß es hörbar zu gurgeln anfing, so rann mir das Fruchtwasser aus dem Leib.

Wie wir fertig waren, spielte er noch ein bißchen mit meinen Brüsten und plauschte mit mir.

»Ich hab' es gleich gewußt, daß ich dich vögeln werde …«

»Warum?« fragte ich ihn.

»Weil ich gleich gewußt hab', was los ist, wie ich die G'schicht vom Katecheten gehört hab', und wie ich gesehen hab', daß du neben dein' Vater schlafst …«

»Ich kann nix dafür«, verteidigte ich mich, »der Vater hat's g'sagt …«

»Das glaub' ich«, lachte er.

»Werden Sie's niemandem sagen?« wollte ich wissen.

»Woher denn. Wenn du dich von mir immer vögeln laßt …«

»Ja …, ich lass' mich immer vögeln …«, gelobte ich.

»Und dann …, ich weiß es ja schon länger«, … lächelte er.

»Was denn …?«

»Na, das mit dem Vater …«

»Woher denn?«

»Weil ich schon paarmal zug'schaut hab' …«

Ich erschrak noch nachträglich. »Wann, wann haben Sie zug'schaut …«

»Ein paarmal …, am Sonntag in der Früh …«

»So …!«

»Soll ich dir's beweisen? Vorigen Sonntag bist du oben g'legen und er unten, und dann hast du's noch in den Mund genommen, und beim zweitenmal bist du unten gelegen …, was?«

»Ja …« ich erinnerte mich. Es war im ersten Dämmerlicht gewesen.

Er stand auf: »Na, alsdann bist von heut ab meine Geliebte … Jetzt hab' ich halt zwei …«

Ich wurde neugierig: »Zwei …?«

»Ja …«

»Wer ist denn die andere …?«

»Du wirst sie schon noch sehen …«

Damit ging er fort.

Alle Tage des Morgens, wenn mein Vater weggegangen war, kam er herein und fragte: »Na, war heute nacht was los …?«

Und ich mußte ihm erzählen, ob ich gevögelt hatte oder nicht. Er wollte auch wissen, ob ich noch mit anderen Männern verkehre. Aber das verschwieg ich ihm wohlweislich und sagte von meinem Kooperator kein Wort. Er gebrauchte mich keineswegs alle Tage, manchmal spielte er nur so mit meinen Brüsten oder fingerte unten ein wenig herum, und manchmal sagte er geradaus: »Heut is nix, … ich hab' gestern meine andere Geliebte gefickt …«

Ich fand noch immer keinen Gefallen an ihm, wenn er nicht gerade drin bei mir war, aber ich haßte ihn auch nicht mehr, sondern hielt ihn für ausnehmend gescheit, weshalb ich eine große Achtung vor ihm empfand.

Zum Kooperator ging ich alle vierzehn Tage etwa. Aber es war jetzt nicht mehr die Rede von Reue, von Buße oder Beichte oder vom Reinigen. Er hatte mich eines Tages gleich als ich ins Zimmer trat, ohne weiteres entkleidet, mich geschleckt und gevögelt, sich wieder schlecken lassen und mich dann ein zweites Mal nummeriert und nur lauter Schweinereien gesprochen. Seit damals verkehrte ich mit ihm wie mit den andern Männern, und wenn er auf mir lag oder ich auf ihm, sagte ich sogar du zu ihm.

Rudolf behandelte mich andauernd gut, mein Vater auch, und an mehr dachte ich nicht.

Wenn mich mein Vater jetzt in der Frühe beim Ankleiden an den Brüsten nahm oder mir seinen Schweif zum Spielen gab, legte ich mir keine Scheu mehr auf, weil ich nun wußte, daß Rudolf nicht mehr auf der Lauer lag, sondern schlief. Ein paarmal sagte ich sogar scherzweise zu ihm: »Heut hätten S' uns wieder erwischen können, den Vater und mich …«

Er erkundigte sich: »Habt's gevögelt …?«

»Nein …, aber … gespielt … hat er wieder mit mir.«

Rudolf meinte gütig: »Laß ihn nur spielen …, ich schau nicht mehr …« Das sagte er mir so oft, auch von selbst, bis ich daran glaubte und ein paarmal, wenn der Vater während dieser Morgenunterhaltungen innehaltend meinte: »Pst …, am End kommt der Rudolf …«, war ich selbst es gewesen, die ihn mit den Worten beruhigte: »Ach was …, der schlaft …«

So scherzte er auch eines Morgens mit mir und hatte mir das Hemd herabgezogen, so daß meine Brust frei war. Er küßte sie und begann das Spiel an den Saugwarzen, was mich ja immer, bis auf den heutigen Tag, mit sofortigem Begehren erfüllt.

Da auch er noch im Hemd war, und nicht einmal eine Unterhose anhatte, war mir sein ganzes Wehrgehänge rasch zur Hand, und ich bearbeitete seinen Streichriemen, bis er sich ganz straff anspannte und zu pulsieren begann.

Da fuhr er mir unter die Röcke und drängte mich gegen das Bett. Mir fiel doch noch der Rudolf ein, und ich wehrte mich: »Nicht …, der könnt doch was hören …«

»A was, der schlaft ja«, wiederholte der Vater meine sonst ständige Rede und fügte hinzu: »Mir kommt's sowieso gleich.«

Ich rieb seinen Schaft noch geschwinder und schlug ihm vor: »Lassen Sie sich's so kommen.« Denn mich hinzulegen, traute ich mich doch nicht.

»Dann hast du aber nix«, meinte er gutmütig.

»Ich brauch' nix«, erwiderte ich und setzte bei mir den Vorsatz hinzu, mich dann von Rudolf schadlos halten zu lassen.

Aber es half nichts.

»Nein, nein …, komm nur …«, drängte er.

Und da ich ohnehin schon halb bereit war, es zu tun, ließ ich mich aufs Bett werfen und steckte noch, damit die Sache nur ja geschwinder ginge, den Kolben eigenhändig in die Maschine.

»Ah …, ah …«, der Vater begann zu stoßen.

»Ah …, fester …, fester …«, erwiderte ich ihm.

»Ach …, grad heut ist's so gut …«, keuchte er.

»Mir kommt's schon … jetzt«, gestand ich.

»Noch ein paar Stöße …, so …, ich spritz' … jetzt spritz' ich …«

In diesem Augenblick schlug auch schon seine Samenwelle gegen mich an, aber in diesem Augenblick öffnete sich die Türe, Rudolf erschien und fragte gelassen: »Was machen S' denn da, Herr Nachbar.«

Mein Vater war so überrascht, daß er rasch drei, vier Stöße tat, um sich möglichst vollständig zu entleeren.

»Lassen S' Ihnen nicht stören …«, höhnte Rudolf.

Jetzt fuhr mein Vater in die Höhe und stand mit fliegendem Atem bleich vor Rudolf.

Rudolf fixierte ihn.

Ich blieb auf dem Bett liegen wie ich war, denn ich wußte nicht, was ich tun sollte.

»Decken wir erst das Mädel zu«, höhnte Rudolf, und zog mir die Röcke herab. Dann sah er meine nackte Brust, warf einen Polster drauf und sagte: »Halten S' Ihnen das vor, mich regen die Duteln auf.«

Der Vater hatte noch kein Wort herausgebracht.

Rudolf wandte sich zu ihm: »Na, Herr Nachbar …, was haben S' denn mit dem Mädel da getan?«

Mein Vater stammelte: »Herr Rudolf …, Sie werden mich doch nicht unglücklich machen wollen …«

Rudolf lachte: »Aber warum denn? Das geht doch keinen Menschen was an, wenn Sie Ihre Tochter petschieren. Sie haben ja das Madel gemacht …«

»Herr Rudolf«, stotterte mein Vater, »ich bin Witwer …, ich bin noch nicht so alt … Geld hab' ich keins … Ich kann's doch nicht beim Arm herausschwitzen …«

»Aber …, aber …, ist schon recht …, ist schon recht …«

»Herr Rudolf«, flehte mein Vater, »Sie müssen mir einen heiligen Eid schwören, daß Sie nix verraten …«

»Fällt mir nicht ein«, rief Rudolf obenhin, »ich schwöre nicht …, fällt mir nicht ein …, aber ziagn's Ihnen nur an, und kommen S' in die Küche hinaus, da reden wir dann ein Wort miteinander …«

Voll Aufregung zog sich mein Vater an. Als er in die Küche hinauskam, war Rudolf schon weg.

Jetzt waren wir beide bestürzt. Der Vater ging in die Arbeit, ich trieb mich umher wie sonst, und mit Beklommenheit legten wir uns abends schlafen, ohne miteinander zu sprechen. Doch wußten wir, was uns bedrückte.

Der Vater sagte nur einmal: »Wenn er mich anzeigt …, der Kerl …, nachher erschlag' ich ihn.«

Aber ich gelobte mir für diesen Fall auch meinerseits den Herrn Rudolf in die Tinte zu legen.

Wir schliefen ein, wachten wieder auf, schliefen wieder eine Weile. Wir warteten beide auf Rudolf und hofften, er werde, wenn er heimkommt, mit sich reden lassen.

Endlich hörten wir die Türe aufgehen.

»Jetzt ist er da …«, sagte der Vater. Er nahm ohne weiters an, daß ich wach sei, und ich war es auch. Es mochte drei Uhr sein. Draußen zog sich Rudolf aus, und wir hörten ihn hantieren.

»Soll ich jetzt zu ihm hinausgehen?« fragte der Vater.

»Probieren Sie's«, riet ich ihm.

Ehe er aber noch aus dem Bett steigen konnte, öffnete sich die Türe. Wir hörten es, obwohl wir nichts sahen, denn es war stockfinster.

Von der Türe her rief Rudolf leise ins Zimmer: »Schlafen S' Herr Nachbar?«

»Nein, nein«, sagte mein Vater lebhaft, »hab' die Ehre Herr Rudolf …«

Ohne den Gruß zu erwidern rief Rudolf im selben Ton: »Gehn S', lassen S' die Peperl zu mir herauskommen …«

»Was wollen S' …?« Mein Vater setzte sich im Bett auf.

Rudolf wiederholte gleichmütig: »Lassen S' die Peperl zu mir herauskommen«, und er fügte hinzu: »Sie haben doch nichts dagegen, Herr Nachbar …?« In diesem Nachsatz lag eine Drohung.

Mein Vater verstand sie wohl und sagte nichts.

Rudolf wartete in der Tür.

Endlich flüsterte mir der Vater im scheuen Ton zu: »So geh halt zu ihm …, da kann man nix machen …, geh Peperl …« Es klang bedrückt und traurig.

Ich sprang aus dem Bett, lief zur Tür, Rudolf empfing mich, zog mich in die Küche und schloß die Tür.

»Komm ins Bett …«, sagte er zu mir.

Wir legten uns nieder.

»So«, er kicherte vergnügt, und schmiegte sich an mich, »jetzt bleibst du eine halbe Stunde da, und wenn du dann wieder hineingehst, sag, ich hab' dich gevögelt …«

»Das trau' ich mich nicht …«, meinte ich.

»A, was …, er darf dir nichts tun und wird dir nichts tun«, redete er mir zu. »Er hat dich ja selber zu mir gehen geheißen.«

Wir lagen ruhig beisammen. Ich wartete.

»Also …, wenn er dich fragt, ob ich dich gepudert hab', sagst du ja«, fing er wieder an. Ich fragte verwundert: »Werden Sie mich denn nicht vögeln?«

»Nein«, lehnte er ab, »ich hab' grad vorhin meine Geliebte gevögelt, zweimal …, ich kann nicht mehr …«

»Deswegen …«, ich faßte ihn bei seinem ausgeschöpften Brunnen. »Es wird schon gehen …«

»Ja, willst denn du …?« er nahm meine Brüste.

»Ich möcht' schon …«, gab ich zurück.

»Na, ich glaube nicht, aber ich werd' probieren …«

»Soll ich ihn in den Mund nehmen …?« erbot ich mich.

»Wart …«, meinte Rudolf, »ich werde dir was zeigen, wo du auch was davon hast …«

Ich mußte mich auf ihn legen, aber mit dem Kopf nach unten. So konnte ich seine Nudel mit Wiederbelebungsversuchen bestürmen, indem er seine Lippen und seine Zunge in meine Schamlippen vergrub.

Diese Doppelarbeit war mir noch neu, aber sie erschien mir äußerst rentabel. Während ich mich um seine erschlaffte Stange ohne Erfolg bemühte, schmeichelte er mir es ab, daß es mir alle Augenblicke kam, und ich hielt seinen Knebel gerne im Mund, denn er hinderte mich am Schreien und Seufzen, was ich sonst vor Wonne gewiß getan hätte, was ich aber meines Vaters wegen gerne unterließ.

Die Situation tat das ihrige, auch Rudolf in Aufregung zu bringen, und wie ich bemerkte, daß aus seinen Ruinen neues Leben zu blühen anfing, drehte ich mich um und da ich schon einmal oben auf lag, fügte ich rittlings zusammen, was zusammengehörte.

Das laute Schnaufen hielten wir alle beide zurück, Rudolf und ich. Aber er remmelte in langen Stößen, und als er spritzte, hob er mich so hoch in die Höhe, daß ich beinahe zum Bett hinausgefallen wäre.

»Geh jetzt wieder hinein …«, sagte er, als alles vorüber war.

Ich fürchtete mich und erklärte Rudolf:

»Ich fürcht' mich …«

»Lächerlich«, meinte er, »wenn er was will, soll er nur kommen. Sag ihm nur, daß er dich selbst herausgeschickt hat …«

Ich schlich ins Zimmer zurück. Der Vater rührte sich nicht. Wie ich aber hin ins Bett kam, fragte er: »Na, was ist …?«

»Nichts …«, sagte ich leise.

»Was war denn?« fuhr er fort.

»Nichts«, erwiderte ich.

»Was hat er denn von dir wollen …?«

»Sie wissen schon, Vater …«, erwiderte ich.

»Hat er dich gevögelt …?« fuhr er mich an.

»Ja …, aber Sie haben mich ja hinausgeschickt …«

»Gevögelt hat er dich …?«

»Ich kann ja nichts dafür …«, beschwichtigte ich ihn.

»Gleich gehst her …«, herrschte er mich an.

Ich kroch gehorsam zu ihm ins Bett hinüber, unter seine Decke.

»Was schaffen S' denn, Vater …?«

Er warf sich ungestüm auf mich und preßte mir die Beine auseinander. Ich nahm seinen Pflock, der noch nie so hart war.

»Lassen S' gut sein …«, sagte ich, »wir machen's deswegen doch, sooft Sie wollen …, und den Kerl lass ich nicht mehr drüber …«

»Halt's Maul, du Hur!« raunte er mir zu, »du bist ja doch nur eine Hur …«

Und er trieb mir ohne Rücksicht den Schweif bis an den Magen in den Leib.

»Jetzt hat sie der auch gevögelt …, der auch …«, keuchte er dabei. »Hat er dir's vielleicht in den Mund gesteckt …«

»Mir kommt's …, Vater …, mir kommt's …, bei Ihnen kommt's mir …«, rief ich.

»Ob er dir's auch in den Mund gesteckt hat …«

»Ja …, überall hat er mir's hingesteckt …«, ich sagte, was er hören wollte, »und die Fut hat er mir ausgeschleckt … und mir kommt's …, schneller …, schneller.«

»Ist dir's bei ihm auch gekommen …?«

»Ja …«, ich genierte mich nicht mehr, »ja …, ein paarmal ist's mir gekommen.«

Und ich hatte noch nicht diese Worte ausgesprochen, da schmetterte er mir seine Ladung gegen die Gebärmutter.

Dann schliefen wir beide erschöpft ein. Am andern Morgen war nicht mehr die Rede davon.

Wenige Tage später war ein Feiertag. Mein Vater und Rudolf hatten nichts mehr miteinander gesprochen. Rudolf schlief, wenn mein Vater fortging, und mein Vater schlief, wenn Rudolf nach Hause kam.

An diesem Feiertag nun, wir hatten eben genachtmahlt, und der Vater rauchte noch seine Pfeife, kam Rudolf plötzlich nach Hause. Es war halb neun, also eine ungewohnte Stunde.

Er trat freundlich grüßend ins Zimmer und stellte zwei Weinflaschen auf den Tisch.

»Grüß Ihnen Gott, Herr Nachbar …«, rief er, »trinken wir keinen Wein miteinander …?«

Der Vater, der gerne trank, lächelte und sagte: »Meinetwegen …«

Und Rudolf fuhr bezeichnungsvoll fort: »Deswegen keine Feindschaft, was?«

»Nein«, lachte der Vater, »keine Feindschaft …, Sie meinen wegen der Peperl …?«

»Herr Nachbar«, rief Rudolf, »Sie sind ein fescher Kerl. Sind wir lustig. Von heut an bin ich vazierend, machen wir uns einen guten Abend …, wollen S'?«

»Gilt schon«, rief der Vater, und ich dachte, Rudolfs Vorschlag werde darauf hinauslaufen, daß mich alle zwei vögeln wollen.

Aber Rudolf führte ganz anderes im Schild. »Gestatten schon, Herr Nachbar, daß meine Geliebte auch dabei ist …«, fragte er.

»Was für eine Geliebte …?« erwiderte der Vater staunend.

»Sie steht nämlich am Gang draußen …« erklärte Rudolf.

»Aber bitte, bitte …, sie soll nur hereinkommen.«

Rudolf ging hinaus und kam gleich darauf mit seiner Geliebten zurück. Sie war etwa fünfzehn Jahre vorbei, mager, mit einer aufgestülpten Nase, frechen Augen und einem breiten Mund. Nur ihr Busen fiel mir auf. Er war für ihre Magerkeit erstaunlich groß und stand weit auseinander, straff und fest. Sie ging aber absichtlich so, daß er bei jedem Schritt zitterte.

Die Unterhaltung begann. Rudolf war sehr heiter, und Zenzi, seine Geliebte, lachte zu jedem Wort, das er sagte.

Auch mein Vater lachte immer mehr, je mehr er trank, und wir alle hatten bald einen Schwips.

Der Wein ging schon bald zur Neige, als Rudolf die Zenzi umschlang und ihren Busen in die Hand nahm.

»Das ist ein Brusterl, Herr Nachbar, hart wie Stein …«, sagte er.

Zenzi lachte laut auf, und der Vater schielte auf die Brust von ihr, die Rudolf in der Hand hielt.

»Greifen Sie es nur an«, ermunterte ihn Rudolf, »wann gefällig ist …, ich tu' nicht eifern, greifen S' nur zu …«

Mein Vater rührte sich nicht. Rudolf ließ Zenzi los und kam zu mir. »Ja, die Peperl«, sagte er, »die hat auch schöne harte Duterln … sehr schöne sogar …, grad so schön wie die Zenzi …«; er nahm ungeniert vor dem Vater meine Brüste in die Hand. »Aber kleiner sind sie als der Zenzi ihre und nicht so spitzig …, mehr rund …«

Zenzi lachte laut auf.

»Zenzi …«, gebot Rudolf, »zeig dem Herrn da deine Duteln …«

Gehorsam knöpfte sie ihr Leibchen auf, löste die Achselspange ihres Hemdes, daß es herunterglitt, und die eine Brust hervorsprang. Sie lachte und ging zu meinem Vater hin.

Es war wirklich merkwürdig, wie spitz und fest ihre Brust wegstand, und die Warze darauf war wie ein neuer, kleiner, frisch angelegter Busen. Ich schaute sie bewundernd an, ohne darauf zu achten, daß Rudolf mir ins Hemd gefahren war und meine Brust in der Hand hielt.

»Na, was sagen Sie«, fragte Rudolf meinen Vater.

»Sehr schön …, sehr schön …« Der Vater konnte nicht widerstehen. Er streckte die Hand aus und ließ die Brust von Zenzi auf- und niederspringen. Sie lachte nur.

»Revanche …, Herr Nachbar …«, lachte Rudolf.

Der Vater nahm jetzt die Brust ganz in die Hand. Zenzi trat näher zu ihm und lachte nur.

»Zenzi …«, kommandierte Rudolf, »spiel mit dem Herrn ein bisserl …«

Gehorsam knöpfte sie meinem Vater die Hose auf, und ich sah, wie geschickt sie den Schwanz herausnahm und wie sie ihn streichelte, dann nahm sie noch die Eier mit dazu und rieb sanft an ihnen. Dabei schaute sie meinem Vater immerzu ins Gesicht und lachte.

»Wenn Sie die Zenzi vögeln wollen, bitte …, mit Vergnügen …«, rief Rudolf, »ist nur die Revanche, Herr Nachbar …«

Mein Vater ließ sich das Bajonett wichsen und gab keine Antwort.

»Zenzi«, befahl Rudolf, »du wirst dich von dem Herrn pudern lassen, verstehst …?«

Zenzi mißverstand das, hob ihre Röcke auf und wollte sich meinem Vater aufs Knie setzen.

»Zenzi«, rief Rudolf streng, »was macht man erst …?«

Sie kniete augenblicklich nieder, und im Nu verschwand die Nudel, die meinem Vater zur Hose herausstand, so lang sie war, in ihrem Mund.

Rudolf stand auf: »Alsdann, ich lass sie Ihnen da …, Herr Nachbar«, sagte er, »und die Peperl nimm ich mit mir, wollen Sie …?«

Mein Vater nickte nur mit dem Kopf.

Rudolf aber trat nochmals zu ihm. »Hör auf zu schlecken, Zenzi«, sagte er. Sie hielt inne und sah ihn an.

»Passen S' auf, Herr Nachbar«, wiederholte Rudolf. »Ich lass Ihnen die Zenzi da, und Sie vögeln die Zenzi, und ich nehm' mir die Peperl mit und vögel die Peperl …«

»Gehn Sie vorne«, keuchte der Vater, stand auf und warf die Zenzi brutal aufs Bett. Sie lachte laut. Aber er warf sich über sie und mit ihrer aalglatten Geschicklichkeit hatte sie ihn sofort auf den rechten Weg gebracht.

Wir sahen, wie er losstieß und hörten Zenzi wispern: »Tu nur schön vögeln …, tu nur schön pudern …, schön fickerln …, jaa?«

Rudolf geriet plötzlich in Aufregung und ich auch.

»Ah was«, sagte er, »da werden wir uns auch nicht genieren.«

Damit warf er mich aufs andere Bett, legte sich drauf, und ich empfing seine Stöße.

Es war ein schönes Quartett.

Der Vater schnaufte: »Her mit der Dutel …, so …, stoß noch besser mit dem Arsch …, so ist's gut …«

Rudolf keuchte: »Himmelkruzitürken …, das ist gut …, so hab' ich's gern …, nur langsam, wir haben Zeit.«

Ich quietschte: »Mir kommt's …, mir kommt's …, Vater …, Rudolf …, mir kommt's.«

Und Zenzi wisperte: »Ach …, fickere mich …, mach mir ein Kind …, fickere mich …, ja …, beiß mir die Dutel ab …, beiß mir die Dutel ab …, Rudolf …, der fickt mich …, er fickt mich …«

Nacheinander spritzten der Vater und Rudolf, und ihr Bellen, Stöhnen, Röcheln, Schnaufen vermengte sich mit dem Quietschen, Seufzen und Keuchen von Zenzi und mir, und mit dem Krachen der beiden Betten.

Wie sie fertig waren, rief Rudolf seine Zenzi: »Komm hinaus, schlafen …«

Sie wand sich unter meinem Vater hervor, und im Abgehen sagte Rudolf: »Ja, Herr Nachbar …, die zweite Nummer macht jeder mit der Seinigen …«

Mein Vater wälzte sich zu mir herbei und begann gleich das Busenspiel wieder, und ich trachtete seinen kleinen Bruder meinen Bettzapfen wieder in die Höhe zu bringen.

Weil das nicht gleich gehen wollte, wandte ich die neue Kunst an, die mich Rudolf neulich gelehrt hatte. Ich gab ihm meine Pastete als Umschlag über das Gesicht und nahm seinen Schweif als Erfrischungsbonbon in den Mund, und wie wir dann das Resultat genossen und ich mich umdrehen konnte, um mich meinen Vater unterzulegen, hörten wir von draußen Zenzi: »Fick mich …, Rudi …, fick mich …, du machst es am besten von allen …, ah Rudi …, Rudi …, wie viel' Schwänz' hab' ich schon hereinlassen müssen …, aber du machst es am besten …, fick noch …, so …, so …, hinaus …, herein …, ah …, ah …, ich tu', was du willst, Rudi …«

Und Rudolf sagte: »Halt's Maul, dumme Gans …, gib die Fut her und laß mich vögeln …«

»Macht sie's gut …?« fragte ich, während der Vater die ersten Stöße tat.

»Ja …, sehr gut …, so warm und so fest halten tut sie einen damit …«

»Besser als ich …«, fragte ich und ließ meinen Popo tanzen.

»Nein …, nein …, ach …, fester mit dem Popo …, fester …«

Und ich entgegnete: »Fick mich …, fick mich …, gut …, so …, du machst es am besten …«

Das hatte ich soeben von Zenzi gelernt.

Zenzi blieb nun einfach bei uns. Sie schlief bei Rudolf in der Küche und ging bei Tage mit ihren spitzigen, hippenden Brüsten bei mir im Zimmer herum. Auch sie war mir zuwider, doch ließ sie sich so viel von mir gefallen, war immer so freundlich mit mir und fügte sich so geduldig und gehorsam in alles, daß ich mich bald an sie gewöhnte. Sie schlief manchmal beim Vater, und in solchen Nächten lag ich bei Rudolf. Der Vater und Rudolf vertrugen sich ausgezeichnet und teilten sich nach Laune in uns beiden. Rudolf zog daher nie den Kürzeren, denn da er vazierend war, blieb er oft tagelang zu Hause, und dann nahm er uns zwei auf einmal vor.

Einmal, als ich nach Hause kam und ins Haustor trat, fand ich Zenzi, die gerade von Herrn Horak an der Brust abgegriffen wurde. Ich ging vorbei, Zenzi rief mir »Servus« zu, und Horak beachtete mich kaum.

Oben saß Rudolf in der Küche.

»Hast du die Zenzi nicht g'sehen?« fragte er mich.

Ich dachte ihr was Ordentliches einzubrocken und sagte: »Ja, unten in der Einfahrt steht sie …«

»Mit wem …?« fragte Rudolf lauernd.

»Mit dem Herrn Horak …«, sagte ich.

»So …? Was tut sie denn mit ihm …?«

»Ich weiß nicht …«, meinte ich gleichgültig, »ich hab' nur gesehen, daß er sie bei den Duteln angreift …«

»Na alsdann …«, lachte Rudolf, »wenn's ihm eine Freude macht …«

Zenzi blieb lange aus. Als sie endlich kam, ging Rudolf mit ihr in die Küche. Ich erwartete ein furchtbares Strafgericht und horchte:

»Wo warst denn so lang …?« begann er.

»Hat mich schon gevögelt …«, sagte sie lachend.

»Wo denn …?« fragte Rudolf erstaunt.

»Im Keller …«, beichtete Zenzi.

»Na und …?« forschte Rudolf.

»Zwei Gulden …, da hast …« Zenzi gab ihm Geld. Rudolf lachte und ließ sich von ihr Zigaretten holen.

Dieser Vorfall setzte mich nicht weiter in Erstaunen, denn ich wußte, daß Herr Horak manchmal etwas schenkte. Er hatte ja auch mir Geld gegeben.

Nach ein paar Tagen aber kam Zenzi in der Dämmerstunde mit einem Herrn nach Hause. Sie öffnete die Tür ein wenig und flüsterte Rudolf zu: »Es ist wer da.«

»Komm ins Zimmer«, sagte Rudolf zu mir.

Wir gingen hinein, und gleich darauf hörten wir Männerschritte in der Küche.

Rudolf horchte. Ich trat neben ihm zur Türe.

Zenzi redete mit einem Manne: »Mach dir's bequem …«

»Ach nein …«, antwortete er, »ich mach' nur die Hose auf …«

Gleich darauf Zenzi: »Ja …, das Schwanzerl …, wie das steht …«

Und der Mann: »Gib das Hemd weg von der Brust …«

Zenzi: »Soll ich mich ganz ausziehn …?«

Der Mann: »Besser wär's schon …«

Eine Pause folgte. Dann hörte man das dumpfe Geräusch, wie wenn jemand auf's Bett fällt.

Zenzi sagte: »Gehn S' her …«

Sofort hörten wir sie aufseufzen: »Ah …, fick mich …, tu nur schön vögerln …, so …«

Der Mann unterbrach sie: »Sei ruhig …, ich kann das Reden beim Pudern nicht leiden …«

»Viechkerl …«, flüsterte Rudolf.

Ich war vom Zuhören aufgeregt und machte mich an Rudolfs Hosentürl. Er stieß mich fort: »Laß gehn …«, zischte er, »ich hab' jetzt keine Zeit …«

Draußen krachte das Bett. Der Mann ächzte, Zenzi schnaufte. Endlich hörten wir sie lachen: »Aus is …«

Der Mann stieg aus dem Bett, und Zenzi sagte: »Da bist du ja gleich angezogen …«

Geldstücke klirrten. Die Tür ging leise auf. Der Mann war fort. Zenzi kam herein. Sie war nackt und lachte und hielt Rudolf drei Gulden hin.

»Drei Gulden hab' ich gekriegt …«

Rudolf nahm das Geld und steckte es ein. Dann sagte er: »Zieh dich an.«

Zenzi zog sich an und erzählte, was für ein feiner Mann das gewesen war, und daß er einen kleinen dicken Schwanz gehabt hatte. Rudolf unterbrach sie und schickte sie um Wein und Zigaretten. Kaum war sie fort, fragte er: »Magst du jetzt vögeln …?«

Er ließ mir keine Zeit zur Antwort, warf mich gegen die Wand und rieb mir stehend seinen Klöppel hinein, daß mir die Suppe bis zum Knie hinunterlief.

»So«, sagte er dann, »und heut schlafst du bei mir …«

Als der Vater nach Hause kam, wurde der Wein getrunken. Rudolf und der Vater waren schwer berauscht und der Vater griff Zenzi immer unter die Röcke.

»Ich möcht' …, ich möcht' …«, lallte er.

»Zieh dich aus …«, verlangte Rudolf. Sie tat es sofort.

»Du auch …«, sagte der Vater zu mir. Ich zog mich ebenso nackt aus, wie Zenzi.

Rudolf und der Vater saßen nebeneinander auf dem Ledersofa und riefen uns. Wir gingen beide zu ihnen, und Rudolf wollte mich anfassen.

»Nein …«, lallte mein Vater, »meine Tochter vögel ich selber …, meine Tochter braucht nicht mit fremden Leuten zu pudern, die sie gar nichts angehen …«

Schon wollte Rudolf heftig werden, aber Zenzi saß gleich auf seinem Schoß und versorgte sich mit seinem Vorrat. Ich hockte mich auf den Vater und gleichzeitig ging das Stöpseln los. Der Vater griff nach Zenzis spitzer Brust, die ihn immer anlockte, und Rudolf nach der meinigen.

In dieser Nacht schliefen wir alle in den beiden Betten. Zenzi und ich konnten nicht schlafen, aber die Männer schnarchten.

Da sagte Zenzi: »Willst du vögeln?«

»Ja«, meinte ich, »aber die sind ja nicht zu erwecken.«

»Das macht nichts …«, lachte sie, »ich kenn' das schon, wenn der Rudolf besoffen ist, puder ich trotzdem mit ihm.«

Sie nahm seinen Schweif, der sich sofort aufrichtete.

Ich holte den väterlichen Gnadenspender hervor und wollte ihn in den Mund nehmen.

»Aber nicht …«, wehrte Zenzi ab, »wenn er doch schlaft und besoffen ist, so spritzt er dir in den Mund hinein. Wenn einer nur schlaft, aber nicht besoffen ist, so wacht er auf, wenn du ihn schleckst. Wenn er aber einen Rausch hat, nachher spritzt er gleich.«

Beide Kerzen standen nun schön gerade vor uns. »Welchen willst du?« fragte ich Zenzi.

Aber sie refüsierte: »Gar keinen …, ich hab' genug gefickt schon …, ich mag keinen mehr …«

»Ja, was machen wir?« meinte ich.

»Na …, du nimmst alle zwei …«, lachte sie.

Ich hockte mich nach ihrer Anordnung zuerst über meinen Vater, mit dem Rücken zu seinem Gesicht, so als ob ich mein Wasser lassen wollte. Zenzi leistete mir Beistand, und setzte mir den Zahn in jenen Mund, in dem man ewig zahnlos bleibt.

Kaum spürte ich den Stachel, als ich auf- und niederrutschte.

»Ist's so gut …?« fragte Zenzi.

»Ja …, ach …, ja …«, gab ich zur Antwort.

»Wart, ich zeig' dir was …«

Sie hockte vor mir, griff mit der Hand hinunter und streichelte mit dem Finger meinen Kitzler, der in dieser Stellung unberührt geblieben wäre. Ich tanzte heftiger und mein Vater stöhnte im Schlaf.

Zenzi nahm meine Brust in den Mund und sog leise daran. Sie machte es so zart, so leise, daß es mir sofort kam. Sie sog weiter und es wollte mir zum zweitenmal die Wonne losbrechen, als ich vom Vater die volle Ladung bekam. Er spritzte einen ganzen Eimer aus, als ob ihm der getrunkene Wein zum Schwanz herausfahren wollte. Aber es geschah mit zwei Zuckungen, und sein Schaft wurde augenblicklich so weich, daß er mir entwischte und kraftlos zusammenfiel.

»Komm jetzt zum Rudolf …«, drängte Zenzi, denn ich jammerte: »O je …, jetzt grad wär's mir gekommen.«

Sie rutschte mir nach und übernahm auch dort die Vermittlung. Und ich hatte kaum diese neue Steife bei mir, als ich auf und niedersprang, mich dabei an Zenzi hielt, und ihr mein Liedchen vorsang: »Mir kommt's …, ach …, mir kommt's …«

Rudolf knirschte mit den Zähnen und keuchte, aber er erwachte nicht, so groß war sein Rausch, und so tief sein Schlaf.

»Mir kommt's …, Zenzi …, mir kommt's«, ächzte ich.

Sie lächelte: »Beim Rudolf kommt's einem immer …«, meinte sie.

Ich packte ihre glatten, spitzen Brüste, und spielte damit. Ich mußte es plötzlich tun, ohne zu wissen warum. Aber es erhöhte meine Wollust unbeschreiblich, und ich machte es, daß mir nichts zu kommen mehr blieb.

»Ich bin fertig …«, seufzte ich, »laß mich herunter …«

»Bleib …«, befahl sie, »erst muß der Rudolf spritzen.«

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